Aufrufe und Petitionen: Notleidenden Kindern zu helfen, statt in wenigen Momenten viel Geld zu verbrennen; auf (Haus-)Tiere Rücksicht nehmen; Achtung vor Verletzungsgefahren.
„Während auf anderen Kontinenten Menschen verhungern, verbrennen in Österreich Menschen buchstäblich ihr Geld, indem sie zu Silvester Raketen in den Himmel schießen. Gerade in Zeiten, in denen Länder ihre Mittel für Entwicklungszusammenarbeit massiv kürzen, wäre es eine solidarische Alternative, das eingesparte Geld zu spenden“, appelliert Reinhard Heiserer, Geschäftsführer der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt, kurz vor dem Jahreswechsel 2025/26.
„Es gibt so viele Projekte, die dank einer Spende Kindern eine täglich warme Mahlzeit bereitstellen, Kinder von Kinderarbeit befreien, Schulbildung fördern – einfach Leben verändern und eine bessere Zukunft ermöglichen. Bitte denken Sie daran und zünden Sie zu Silvester kein Strohfeuer, sondern ermöglichen Sie ein Leben in Würde für Menschen in Risikosituationen!“
In der aktuellen Information dieser Organisation werden auch zwei konkrete Projekte – in Äthiopien und Ghana genannt, die von Jugend Eine Welt unterstützt werden und vorgeschlagen, statt Geld zu verbrennen es dafür zu spenden. So könnten mit den geschätzt zehn Millionen, die in Österreich zum Jahreswechsel ver-böllert werden in Kulmasa (Nord-Ghana) ein ganzes Jahr lang 62.500 Schulkinder täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden.
Feuerwerke und andere Knallkörper stellen außerdem eine Belastung für die Umwelt dar UND versetzen durch die Knallerei und die Lichter am Himmel auch viele Tiere in Panik. Darauf weist die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ in einer aktuellen Meldung hin. „Jedes Jahr aufs Neue leiden sowohl unsere Haustiere als auch Wildtiere wie zum Beispiel Igel, Wildvögel und Rehe enorm. Auch sogenannte Nutztiere wie Pferde oder Kühe erleben diese Nacht als Horror. In extremen Fällen kann Feuerwerk sogar zum Tod der Tiere führen.“
Übrigens hat „Vier Pfoten“, aber auch der WWF, eine eigene Petition gegen Böllerei gestartet – beide am Ende des Beitrages verlinkt.
Auch wenn diesen Argumenten so etwas wie der „Geschmack“ von „Spaßbremsen“ anhaftet, so weist die Plattform jugendarbeit.at genau unter dem Titel „Böller & Raketen – Spaß oder Gefahr?“ darauf hin, dass zu jedem Jahreswechsel vor allem viele Jugendliche bzw. junge Erwachsene Verletzungen erleiden. Samt Hinweisen auf die gesetzlichen Bestimmungen und einem Quiz zum entsprechenden Wissensstand.
feuerwerk-kinderarbeit-fuer-bunte-sterne <— damals noch im Kinder-KURIER, Vorläufer von KiJuKU
jugendeinewelt –> verbrennen-sie-nicht-ihr-geld-mit-silvester-raketen
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