… Hier finden sich Nachrichten in einfacher Sprache. Diese werden direkt von der APA eingespielt, die seit ein paar Jahren jeden Tag solche Berichte erstellt – für Menschen, die sich beim Lesen von Texten in deutscher Sprache nicht so leicht tun. Dies ist ein Teil von Barrierefreiheit, sozusagen so etwas wie eine Rollstuhlrampe für die Sprache.
Ein 10 Jahre alter Bub hat sich am Neujahrstag mit einem Böller schwer verletzt. Der Unfall geschah in Wien-Donaustadt in einer Wohnhausanlage. Der Bub fand den Böller mit seinem Bruder. Danach zündete er ihn an. Dabei explodierte der Böller in der Hand von dem Bub und trennte ihm mehrere Finger ab. Die Rettung versorgte den Bub und brachte ihn in ein Spital.
Bei einem anderen Zwischenfall schoss sich ein älterer Mann mit einer Waffe selbst ins Bein. Das geschah in der Wohnung von dem Mann in Wien. Er dürfte vorher mit der Waffe herumgespielt haben. Die Kugel ging durch den Oberschenkel, die Kniescheibe und den Unterschenkel. Die Waffe war laut Polizei nicht gemeldet. Der Mann wurde angezeigt.
Zu Silvester hat es in einer Bar in der Schweiz eine schreckliche Brand-Katastrophe gegeben. Es sind rund 40 Menschen gestorben. Viele andere Menschen wurden sehr schwer verletzt. Am Freitag waren noch 80 bis 100 Menschen in kritischem Zustand. Die Zahl der Toten könnte also noch weiter steigen. Von den Verletzten haben viele schwere Verbrennungen. Die Opfer zu identifizieren, wird noch länger dauern. Identifizieren heißt, dass man herausfindet, um wen es sich handelt.
Man weiß noch nicht, wie es zu dem Brand kam. Die meisten Opfer sind zwischen 16 und 26 Jahren alt. Für die Spitäler bedeutet diese Katastrophe sehr viel Arbeit. Einige Mitarbeiter kamen trotz Freizeit zur Arbeit. Auch andere Länder boten ihre Hilfe bei der Versorgung der Verletzten an.
Menschen in Gefängnissen müssen in Österreich arbeiten, wenn sie es können. Dafür bekommen sie auch etwas Geld. Ihr Stundenlohn steigt heuer im Durchschnitt um 9 Cent auf 2,09 Euro. Das ist das Geld, das sie behalten dürfen.
Im Vorjahr mussten über 5.000 Menschen in Gefängnissen arbeiten. Ab heuer bekommen diese Menschen insgesamt 8,15 Euro pro Stunde für leichte Hilfsarbeiten. Für Facharbeiten gibt es 11,20 Euro pro Stunde. Die Gefängnisse behalten aber 75 Prozent der Löhne.
Der Wirtschaft im Iran geht es schlecht. Viele Menschen protestieren deswegen seit Tagen. Mehrere Menschen starben dabei. Donald Trump hat dem Iran deswegen jetzt gedroht. Donald Trump ist der Präsident von den USA. Er will nicht hinnehmen, dass im Iran friedliche Demonstranten sterben. Trump sagte, dass die USA dann im Iran eingreifen werden. Der Iran will das nicht akzeptieren.
Die Proteste begannen am Sonntag. Sie breiteten sich im ganzen Land aus. Sicherheitskräfte gingen gegen die Demonstranten vor. Dabei starben 7 Menschen. Es sind die größten Proteste im Iran seit langem.
Im Dezember ist die Arbeitslosigkeit in Österreich wieder gestiegen. Es waren über 430.000 Menschen Ende Dezember arbeitslos. Oder sie waren in einer Schulung vom AMS. Das waren um 2 Prozent mehr als im Dezember 2024. Die Arbeitslosigkeit stieg in letzter Zeit aber langsamer. Im Vergleich zum Vorjahr waren auch mehr Menschen beschäftigt. Es suchten auch mehr Menschen Arbeit als im Vorjahr.
Die Arbeitslosigkeit stieg besonders bei den Frauen stark an. Das liegt auch daran, dass das Pensions-Alter für Frauen schrittweise erhöht wurde. Die Jugend-Arbeitslosigkeit hat sich hingegen leicht verbessert.
Erklärung: AMSAMS ist die Abkürzung für Arbeitsmarkt-Service. Wer in Österreich Arbeit sucht und Arbeitslosen-Geld bekommen will, muss sich beim AMS melden. Das AMS rechnet auch immer aus, wie viele Menschen in Österreich arbeitslos gemeldet sind.
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser war seit Anfang Juni in Innsbruck im Gefängnis. Am Freitag kam er in den Haus-Arrest. Das heißt, dass Grasser jetzt eine Fuß-Fessel tragen muss. Er muss auch die meiste Zeit in seinem Zuhause in Kitzbühel bleiben.
Grasser wurde im sogenannten Buwog-Prozess zu 4 Jahren Haft verurteilt. In dem Prozess ging es um Korruption.
In den Zügen von den ÖBB hat man heuer über 31.000 Gegenstände gefunden. Fahrgäste haben diese Gegenstände vergessen oder verloren. Pro Tag wurden etwa 85 Gegenstände in den Zügen vergessen. Das waren etwas mehr als im Vorjahr. Am meisten wurden Koffer, Rucksäcke und Taschen vergessen. Auf Platz 2 sind Kameras und Handys. Geldbörsen und Bargeld sind auf dem 3. Platz.
Es wurden aber auch komische Sachen in den Zügen gefunden. Zum Beispiel Drohnen und Gebisse. Über ein Drittel der Gegenstände konnte ihren Besitzern und Besitzerinnen zurückgegeben werden. Gefundene Gegenstände kann man bei Mitarbeitern der ÖBB abgeben.
In der Nacht von 31. Dezember auf den 1. Jänner wird das neue Jahr gefeiert. In Wien bereiten sich die Blaulicht-Organisationen schon auf die Silvester-Feiern vor. Bei der Polizei werden zusätzlich 100 Polizisten und Polizistinnen im Einsatz sein. Die Polizei in Wien bekommt auch Hilfe aus anderen Bundesländern. Es werden auch Drohnen eingesetzt. Zum ersten Mal werden auch alle 4 Rettungs-Dienste im Einsatz sein.
Für den Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt gilt eine Durchsuchungs-Verordnung. Einsatzkräfte können dann gefährliche Gegenstände einsammeln.
Heuer hat es mehr Suspendierungen an den Schulen in Österreich gegeben als im vorigen Schuljahr. Wenn Erwachsene suspendiert werden, dürfen sie für eine bestimmte Zeit nicht mehr arbeiten. Bei Schülern bedeutet es, dass sie eine bestimmte Zeit nicht mehr in die Schule dürfen. Im Schuljahr 2024/2025 wurden 2.187 Kinder und Jugendliche suspendiert. Grund dafür war Gewalt unter den Kindern und Jugendlichen. Im Schuljahr 2023/2024 waren es 2.000 Schüler und Schülerinnen.
Die meisten Suspendierungen gab es an den Mittelschulen. Ab Herbst 2026 gibt es eine Suspendierungs-Begleitung. Suspendierte Schüler haben dann weniger Freizeit. Sie müssen nämlich für 10 Stunden pro Woche an Projekten außerhalb der Schule teilnehmen.
Am Montag hat die Vierschanzen-Tournee der Skispringer begonnen. Die Tournee besteht aus insgesamt 4 Skisprung-Wettkämpfen. Beim ersten Springen in Oberstdorf gewann Domen Prevc aus Slowenien.
Prevc ist derzeit der stärkste Skispringer. Er hat heuer schon 6 Weltcup-Springen gewonnen. Sehr gut gesprungen sind in Oberstdorf auch die Österreicher. Daniel Tschofenig wurde 2. und Jan Hörl wurde 4. Stefan Embacher, Jonas Schuster und Stefan Kraft belegten die Plätze 7, 8 und 9.
Erklärung: Vierschanzen-TourneeDie Vierschanzen-Tournee ist ein berühmter Wettbewerb im Skispringen. Dabei gibt es Bewerbe auf 4 verschiedenen Schanzen. Die ersten 2 Springen sind in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Das ist in Bayern in Deutschland. Dann gibt es noch 2 Springen in Innsbruck und Bischofshofen. Das ist in Österreich. Die Ergebnisse von den 4 Springen werden zusammen gezählt. Der Skispringer mit den besten Ergebnissen gewinnt die Tournee.
Die USA haben am Montag das Land Venezuela in Südamerika angegriffen. Das hat US-Präsident Donald Trump gegenüber Medien bestätigt. Angegriffen wurde ein Hafen, wo Boote mit Drogen vermutet werden. Angegriffen wurde mit Drohnen. Opfer hat es demnach keine gegeben.
Schon seit September hat die US-Armee in der Karibik immer wieder Boote von angeblichen Drogenschmugglern angegriffen. Mehr als 100 Menschen wurden dabei getötet. Trump beschuldigt Venezuela, absichtlich Drogenbanden gegen die USA einzusetzen.
Der österreichische Fußball-Meister Sturm Graz hat einen neuen Trainer. Er heißt Fabio Ingolitsch. Ingolitsch war bis jetzt der Trainer vom Bundesliga-Verein Altach. Bei Sturm Graz ist Ingolitsch der Nachfolger von Jürgen Säumel. Sturm Graz hat vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass man die Arbeit mit Säumel beenden will.
Sturm Graz hatte auch versucht, Maximilian Senft als Trainer zu holen. Senft betreut den Bundesliga-Verein SV Ried. Senft hat aber gesagt, dass er bei Ried bleiben möchte.
Im Land Dänemark stellt die Post ab Mittwoch keine Briefe und keine Karten mehr zu. Es werden sogar alle Brief-Kästen im Land abmontiert. Die Post verkauft auch keine Brief-Marken mehr.
In Dänemark verschicken die Leute nämlich fast keine Briefe mehr. Die Menschen schreiben sich fast nur mehr digital. Trotzdem kann man in Dänemark auch in Zukunft Briefe und Karten verschicken. Eine private Firma kümmert sich ab sofort um die Zustellung.
Im Jahr 2024 sind in Österreich weniger Kinder auf die Welt gekommen als im Jahr 2023. Es waren etwas mehr als 77.000 Geburten. 2023 waren es um 370 Geburten mehr. Vor 5 Jahren war die Zahl noch deutlich höher. Da kamen mehr als 83.000 Kinder auf die Welt.
Seit einigen Jahren ist es schon so, dass es immer weniger Geburten gibt. Die Frauen bekommen ihr erstes Baby auch immer später. 2024 war eine Frau bei der Geburt von ihrem ersten Kind durchschnittlich 30 Jahre alt. Früher waren die Frauen bei ihrem ersten Baby jünger.
Seit diesem Jahr kann man in ganz Österreich Kunststoff-Müll und Metall-Verpackungen gemeinsam sammeln. Man muss diese Verpackungen in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack geben. Die meisten Menschen in Österreich finden das gut. Vorher hat es für Plastik und für Metall verschiedene Container gegeben. Jetzt ist das Entsorgen von solchen Verpackungen viel einfacher.
Insgesamt haben die Österreicher heuer mehr Verpackungs-Müll gesammelt als im Jahr vorher. In einer Umfrage haben viele Österreicher gesagt, dass sie in Zukunft ihren Abfall noch genauer trennen wollen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Sonntag Wolodymyr Selenskyj getroffen. Selenskyj ist Präsident der Ukraine. Das Treffen fand in Florida in den USA statt. Es ging um den Krieg in der Ukraine und wie man ihn beenden könnte. Große Ergebnisse hat das Gespräch der 2 Präsidenten nicht gebracht. Es soll aber weiter verhandelt werden.
In der Ukraine ist seit fast 4 Jahren Krieg. Das Land wurde Anfang 2022 von Russland angegriffen. Russland will, dass die Ukraine Teile des Landes an Russland abgibt. Das will die Ukraine aber nicht. Deshalb sind die Verhandlungen sehr schwierig.
Der Tiergarten Schönbrunn in Wien ist der größte Tierpark in Österreich. Mehr als 6.000 Tiere leben dort. Diese Tiere brauchen ganz viel Futter. Das ist auch teuer. Der Tiergarten gibt jedes Monat rund 85.000 Euro für Futter aus. Am meisten wird Heu benötigt, heuer waren das rund 300 Tonnen. Heu fressen zum Beispiel die Elefanten sehr gern.
Es wird auch sehr viel Obst und Gemüse gefressen. Davon haben die Tiere heuer rund 170 Tonnen verschlungen. Raubtiere wie Löwen oder Leoparden fressen vor allem Fleisch. Das waren heuer rund 27 Tonnen. Für die Panda-Bären braucht man ganz viel Bambus. Ein großer Panda-Bär isst täglich fast 30 Kilogramm davon.
Für die Volksschulen gilt seit 2 Jahren ein neuer Lehrplan. Seitdem müssen die Kinder in der 3. Klasse und in der 4. Klasse auch eine Fremdsprache lernen. Meistens ist das Englisch. Ab dem nächsten Schul-Jahr bekommen die Schüler und Schülerinnen dafür auch Noten. Drittklässler werden sogar schon in diesem Semester-Zeugnis Noten für Englisch bekommen.
Auch wenn es bald Noten für Englisch gibt, ist weiterhin die Freude am Lernen von Sprachen das Wichtigste. Das Ziel ist, dass sich die Kinder nach der Volksschule möglichst einfach in der fremden Sprache unterhalten können.
Von den 18-Jährigen bis 74-Jährigen in Österreich fühlen sich über ein Viertel zumindest manchmal einsam. Fast jede 10. Person fühlt sich sogar immer oder fast immer einsam. Das ist das Ergebnis einer Befragung von der Statistik Austria. Junge Erwachsene und Menschen mit Geldsorgen fühlen sich besonders oft einsam. Sie können sich oft Sachen nicht leisten, die andere schon haben. In solchen Haushalten gibt es öfter Menschen, die einsam sind.
In Haushalten, die mehr Geld haben, gibt es seltener Menschen, die einsam sind. Die Statistik Austria befragte rund 3.500 Menschen.
Erklärung: Statistik AustriaDie Statistik Austria ist ein Amt in Österreich. Das Amt wertet Informationen und Daten aus. Es kann zum Beispiel ausrechnen, wie viele Menschen in Österreich leben. Es kann aber auch ausrechnen, wie viel Geld die Menschen in Österreich im Durchschnitt verdienen.
Seit dem Jahr 2002 wird in Österreich mit dem Euro gezahlt. Davor haben die Österreicher mit dem Schilling gezahlt. Es gibt aber immer noch viel Schilling-Geld, das bis jetzt niemand in Euro umgetauscht hat. Fast 7 Milliarden Schilling sind immer noch nicht umgetauscht worden. Im letzten Jahr wurden ungefähr 17 Millionen Schilling umgetauscht.
Der Wert des noch nicht umgetauschten Schilling-Geldes liegt bei ungefähr 500 Millionen Euro. Am häufigsten haben Österreicher heuer 20-Schilling-Scheine umgetauscht. Das alte Geld wird oft dann gefunden, wenn jemand aus seiner Wohnung auszieht und alles ausräumt. Dann kann es sein, dass man Schilling-Scheine hinter Kästen findet.
In Österreich ist der Fußballer des Jahres gewählt worden. Es ist Konrad Laimer. Er wurde zum ersten Mal Fußballer des Jahres. Die Wahl wurde von der Austria Presse Agentur durchgeführt. Die 12 Bundesliga-Trainer nahmen daran teil. Laimer bekam von den Trainern 51 Punkte. Auf Platz 2 landete Vorjahres-Sieger Christoph Baumgartner. Er bekam 16 Punkte. Dritter wurde Marko Arnautovic.
Laimer freut sich sehr über die Auszeichnung. Sie spornt ihn auch an, sich noch weiter zu verbessern. Laimer spielt für das österreichische National-Team. Er spielt auch für den deutschen Fußball-Klub FC Bayern. Mit seinem Klub gewann er heuer sogar mehrere Bewerbe.
In Wien-Donaustadt hat sich am Neujahrstag ein 10 Jahre alter Bub durch einen Böller schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in einer Wohnhaus-Anlage. Der Bub dürfte gemeinsam mit seinem Bruder den Böller gefunden und angezündet haben. Dabei explodierte dieser und trennte dem Buben mehrere Finger ab. Er wurde von der Rettung versorgt und in ein Spital gebracht.
Bei einem weiteren Zwischenfall in Wien verletzte sich ein älterer Mann in seiner eigenen Wohnung schwer. Er dürfte mit einer Waffe hantiert haben. Dabei löste sich ein Schuss. Die Patrone ging durch den Oberschenkel, die Kniescheibe und den Unterschenkel. Wie Polizei mitteilte, war die Waffe nicht gemeldet. Der Mann wurde angezeigt.
Im Dezember ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Ende Dezember waren 434.572 Menschen arbeitslos oder in einer AMS-Schulung. Das waren um 2 Prozent oder 8.560 Personen mehr als im Dezember 2024. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ging zuletzt aber langsamer. Außerdem waren im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen beschäftigt. Es haben auch mehr Menschen Arbeit gesucht als im Vorjahr.
Bei den Frauen stieg die Arbeitslosigkeit deutlich stärker an als bei den Männern. Das liegt laut Arbeitsministerium auch an der schrittweisen Anhebung des Pensionsalters bei Frauen. Die Zahl der Langzeit-Arbeitslosen stieg stark an. Leicht verbessert hat sich der Bereich der Jugend-Arbeitslosigkeit.
Erklärung: AMSAMS ist die Abkürzung für Arbeitsmarkt-Service. Wer in Österreich Arbeit sucht und Arbeitslosen-Geld bekommen will, muss sich beim AMS melden. Das AMS hilft Menschen, Arbeit zu finden. Das AMS rechnet auch immer aus, wie viele Menschen in Österreich als arbeitslos gemeldet sind.
Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist am Freitag vom Gefängnis in den Hausarrest überstellt worden. Er muss nun eine Fußfessel tragen und sich vorwiegend in seinem Zuhause in Kitzbühel aufhalten. Grasser war seit Juni in Innsbruck im Gefängnis. Nach der Hälfte seiner Strafe könnte er bedingt entlassen werden.
Der 57-Jährige wurde im sogenannten Buwog-Prozess zu 4 Jahren Haft verurteilt. In dem Prozess ging es um Korruption in Zusammenhang mit dem Verkauf von 60.000 Wohnungen der staatlichen Buwog an die private Immofinanz-Gruppe im Jahr 2004. Damals war Grasser Finanzminister.
Im Iran protestieren seit Tagen viele Menschen wegen der schlechten Wirtschaftslage. Dabei sind bereits mehrere Menschen gestorben. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran nun damit gedroht, einzugreifen. Wenn friedliche Demonstranten getötet werden, werden die USA ihnen helfen kommen, schrieb Trump am Freitag in einem Online-Netzwerk. Der Iran wies eine Einmischung entschieden zurück.
Besitzer kleiner Geschäfte hatten am Sonntag begonnen, gegen die hohe Inflation zu protestieren. Die Proteste breiteten sich rasch auf das ganze Land aus. Es kam zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. 7 Menschen starben. Es ist die größte Protest-Welle im Iran seit Jahren.
In einer Bar in dem Schweizer Skiort Crans-Montana ist es zu Silvester zu einer schrecklichen Brandkatastrophe gekommen. Rund 40 Menschen sind dabei gestorben. 80 bis 100 Verletzte befanden sich am Freitag noch in kritischem Zustand. Die Zahl der Toten könnte also noch steigen. Viele haben schwere Verbrennungen. Die Identifizierung der Opfer wird noch länger dauern. Österreicher sollen nicht unter den Opfern sein.
Wie es zu dem Brand in der Bar kam, weiß man noch nicht. Die meisten Opfer sind junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Durch die Katastrophe sind die betroffenen Spitäler unter Druck. Einige Personen kamen trotz Freizeit zur Arbeit. Viele Länder boten ihre Hilfe an, darunter auch Österreich.
In Österreich müssen Häftlinge arbeiten, sofern sie dazu fähig sind. Sie bekommen dafür auch etwas Geld. Der ausbezahlte Stundenlohn steigt heuer im Durchschnitt um 9 Cent auf 2,09 Euro. Das Justizministerium möchte bald umsetzen, dass sich die Lohnerhöhung für die Häftlinge nach den durchschnittlichen Gehalts-Abschlüssen richtet.
Im Vorjahr waren zwischen Jänner und November 5.083 Menschen in Gefängnissen verpflichtet, zu arbeiten. Heuer bekommen diese Menschen 8,15 Euro pro Stunde für leichte Hilfsarbeiten. Für Facharbeiten gibt es 11,20 Euro pro Stunde. Ungefähr 75 Prozent von diesem Lohn behalten die Gefängnisse aber ein.
Die Wiener Blaulicht-Organisationen bereiten sich auf die Silvesternacht vor. Die Polizei hat am Dienstag die Pläne und das Sicherheitskonzept für Silvester bekannt gegeben. Am Mittwoch sind 100 zusätzliche Polizisten im Einsatz. Dazu kommen noch 180 Polizeikräfte aus Kärnten, Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg und Niederösterreich. Die Polizei wird auch Drohnen einsetzen und mit Video-Überwachung arbeiten.
Für das Gelände des Silvesterpfades wird es ab 12.00 Uhr eine Durchsuchungs-Verordnung bis 6.00 Uhr früh am Neujahrstag geben. Man will damit gefährliche Gegenstände einsammeln. Zum ersten Mal werden in Wien auch alle 4 Rettungsdienste im Einsatz sein. Das sind der Samariterbund, das Rote Kreuz, die Johanniter und die Malteser.
In Oberstdorf in Deutschland hat am Montag die Vierschanzen-Tournee der Skispringer begonnen. Die Tournee besteht aus insgesamt 4 Skisprung-Wettkämpfen und findet immer rund um den Jahreswechsel statt. Beim ersten Springen in Oberstdorf siegte der Favorit Domen Prevc aus Slowenien.
Prevc ist im Moment der stärkste Skispringer, er hat heuer schon 6 Weltcup-Springen gewonnen. Eine starke Leistung zeigten auch die österreichischen Skispringer. Daniel Tschofenig wurde 2. und Jan Hörl belegte Platz 4. Stefan Embacher, Jonas Schuster und Stefan Kraft landeten auf den Plätzen 7, 8 und 9.
Erklärung: Vierschanzen-TourneeDie Vierschanzen-Tournee ist ein berühmter Wettbewerb im Skispringen. Dabei werden auf 4 verschiedenen Schanzen Bewerbe abgehalten. Die Bewerbe finden in den bayrischen Orten Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen statt, sowie in den österreichischen Orten Innsbruck und Bischofshofen. Die Ergebnisse der einzelnen Bewerbe werden zusammengezählt. Der Skispringer mit den besten Ergebnissen gewinnt die Tournee.
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat am Montag einen Angriff auf das Land Venezuela in Südamerika bestätigt. Ziel des Angriffs war ein Hafen, in dem Boote mit Drogen vermutet werden. US-amerikanische Medien berichteten von einem Drohnen-Angriff. Opfer hat es demnach keine gegeben.
Seit September hat die US-Armee in der Karibik mehrmals Boote von angeblichen Drogenschmugglern angegriffen. Dabei wurden mehr als 100 Menschen getötet. Trump beschuldigt den Präsidenten von Venezuela, Nicolas Maduro, Drogenbanden gezielt gegen die USA einzusetzen. Maduro wirft Trump vor, dass dieser ihn stürzen will.
Die Zahl der Suspendierungen an Schulen in Österreich ist wieder gestiegen. Eine Suspendierung ist, wenn man für eine bestimmte Zeit nicht mehr seine Arbeit machen darf oder im Fall von Schülern nicht mehr in die Schule gehen darf. Im Schuljahr 2024/2025 wurden 2.187 Kinder und Jugendliche aus dem Unterricht suspendiert. Grund dafür war Gewalt unter den Jugendlichen. Im Schuljahr 2023/2024 waren es 2.000 suspendierte Kinder und Jugendliche.
Die meisten Suspendierungen gab es mit fast 1.200 an Mittelschulen. An Volksschulen gab es über 400 Suspendierungen. Ab Herbst 2026 müssen suspendierte Schüler zur Suspendierungs-Begleitung. 10 Stunden pro Woche müssen sie dann an Maßnahmen und Projekten außerhalb der Schule teilnehmen. Das soll verhindern, dass die Schüler die Zeit in der Suspendierung als Freizeit nutzen.
Genau 31.037 Gegenstände hat man heuer in den Zügen der ÖBB gefunden. Diese Gegenstände wurden vergessen oder verloren. Im Schnitt waren das 85 Stück pro Tag und damit etwas mehr als im Vorjahr. Besonders oft werden Koffer, Rucksäcke und Taschen vergessen. Heuer waren das mehr als 11.000 Stück. Auf Platz 2 der verlorenen Gegenstände landeten Elektronik-Geräte wie Kameras und Handys. Sehr oft werden aber auch Geldbörsen und Bargeld vergessen.
Es wurden auch wieder sonderbare Gegenstände gefunden. Darunter sogar eine Drohne und einige Gebisse. 38 Prozent aller gefundenen Gegenstände konnten den Besitzern und Besitzerinnen zurückgegeben werden. Man kann gefundene Gegenstände aber auch bei ÖBB-Mitarbeitern abgeben.
Österreichs Fußball-Meister Sturm Graz hat einen neuen Trainer. Er heißt Fabio Ingolitsch und war bisher Trainer von Altach. Der 33-Jährige ist bei Sturm Graz der Nachfolger von Jürgen Säumel. Sturm Graz hatte kurz vor Weihnachten bekannt gegeben, dass man nicht mehr mit Säumel zusammenarbeiten will.
Sturm Graz hatte auch versucht, Maximilian Senft als Trainer zu verpflichten. Senft betreut den Bundesliga-Verein SV Ried. Senft hat aber gesagt, dass er bei Ried bleiben möchte.
In Österreich gibt es immer weniger Geburten. Im Jahr 2024 waren es etwas mehr als 77.000 Neugeborene. Das teilte das Bundeskanzleramt am Montag mit. Im Jahr 2023 hat es noch um 370 Geburten mehr gegeben. Im Jahr 2020 waren es sogar noch rund 6.000 Geburten mehr.
Bei der Geburt ihres ersten Kindes war eine Frau im Durchschnitt 30 Jahre alt. Das ist deutlich älter als in früheren Jahren. Nach wie vor nur sehr selten kommt es vor, dass eine Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes älter als 40 Jahre ist.
Die Post des Landes Dänemark stellt ab Mittwoch keine Briefe und keine Karten mehr zu. Sie lässt sogar alle Briefkästen im Land abmontieren. Bereits seit 18. Dezember werden keine Briefmarken mehr verkauft. Der Grund dafür ist, dass in Dänemark die Kommunikation fast nur noch digital verläuft. Es wurden immer weniger Briefe verschickt.
Es wird aber weiterhin möglich sein, in Dänemark Briefe zu verschicken. Ein privates Unternehmen übernimmt in Zukunft die Verteilung und die Zustellung.
Seit Anfang 2025 kann man in ganz Österreich Kunststoff-Müll und Metall-Verpackungen gemeinsam sammeln. Man muss diese Verpackungen in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack geben. Fast 2 Drittel aller Menschen in Österreich finden das gut. Vorher hat es verschiedene Container für Kunststoff-Müll und Metall-Müll gegeben. Nun ist das Entsorgen von diesen Materialien viel einfacher.
Nach dieser Umstellung wurde heuer mehr Verpackungs-Müll aus Kunststoff und Metall gesammelt als im Jahr 2024. Die zuständige Firma Altstoff Recycling Austria AG teilte mit, dass 3 Prozent mehr gesammelt wurden. Viele Österreicher und Österreicherinnen wollen ihren Abfall in Zukunft noch genauer trennen. Das hat eine Umfrage ergeben.
Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat am Montag über seinen Futter-Verbrauch berichtet. Der Tiergarten gibt jedes Monat rund 85.000 Euro für Futter aus. Am meisten benötigt wird Heu, das zum Beispiel die Elefanten fressen. Heuer waren es insgesamt 300 Tonnen. Ein Drittel davon stammt aus dem Nationalpark Neusiedler See.
Auch der Bedarf an Obst und Gemüse ist mit 170 Tonnen sehr groß. Leoparden, Löwen und andere Raubtiere wiederum fraßen heuer rund 27 Tonnen Fleisch. Verteilt wurden zum Beispiel Rindfleisch, Hühnerfleisch, aber auch Mäuse. Für die Panda-Bären wird ganz viel Bambus benötigt. Ein großer Panda-Bär isst täglich fast 30 Kilogramm davon.
Der amerikanische Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben am Sonntag über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gesprochen. Das Treffen fand in Florida in den USA statt. Große Ergebnisse brachte das Treffen nicht. In den kommenden Wochen soll in kleineren Gruppen weiter verhandelt werden.
Russland war bei diesem Gespräch nicht dabei. US-Präsident Trump hat aber vorher mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Russland führt seit fast 4 Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Russland will, dass die Ukraine Teile des Landes an Russland abgibt. Das will die Ukraine nicht. Deshalb sind die Verhandlungen so schwierig.
Für die Volksschulen gilt seit 2 Jahren ein neuer Lehrplan. Seitdem ist eine Fremdsprache in den letzten 2 Volksschul-Jahren ein Pflicht-Fach. Meistens ist Englisch diese Fremdsprache. Ab dem nächsten Schul-Jahr bekommen die Schüler und Schülerinnen dafür auch Noten. Drittklässler bekommen sogar schon in diesem Semester-Zeugnis Noten für Englisch.
Trotz der neuen Benotung ist es wichtig, dass die Kinder Freude am Lernen von Sprachen haben. Sie sollen sich nach der Volksschule auf einfache Art in der fremden Sprache verständigen können.
Seit dem Jahr 2002 wird in Österreich mit dem Euro gezahlt. Davor war der Schilling die Währung in Österreich. Aber immer noch besitzen viele Menschen große Summen des alten Geldes. Am Ende des heurigen Novembers waren mehr als 6,8 Milliarden Schilling noch nicht umgetauscht. Innerhalb des letzten Jahres haben Österreicher und Österreicherinnen insgesamt ungefähr 17 Millionen Schilling in Euro umgetauscht.
Am häufigsten wurden heuer 20-Schilling-Scheine gewechselt. Laut der Nationalbank wird das alte Geld am häufigsten gefunden, wenn jemand aus seiner Wohnung auszieht. Dann werden oft beim Ausräumen alte Schilling-Scheine entdeckt.
In Österreich fühlt sich über ein Viertel der 18- bis 74-Jährigen manchmal einsam. Fast jeder 10. fühlt sich immer oder fast immer so. Das geht aus einer Befragung der Statistik Austria hervor. Besonders junge Erwachsene und Personen mit Geldsorgen fühlen sich oft einsam. Sie können sich oft viele Dinge, die andere haben, nicht leisten. In solchen Haushalten beträgt die Zahl der Personen, die sich immer oder meistens einsam fühlen, 35 Prozent.
In Haushalten mit mehr Geld betrug der Anteil nur 6 Prozent. Rund 3.500 Personen nahmen an der Befragung teil.
Erklärung: Statistik AustriaDie Statistik Austria ist ein Amt in Österreich. Die Statistik Austria wertet Informationen und Daten aus. Sie kann zum Beispiel ausrechnen, wie viele Menschen in Österreich leben. Sie kann aber auch ausrechnen, wie viel Geld die Menschen in Österreich im Durchschnitt verdienen oder wie die Wirtschaft in Österreich läuft.
Konrad Laimer hat die Wahl zum österreichischen Fußballer des Jahres gewonnen. Die Wahl wird von der Austria Presse Agentur durchgeführt. Die 12 Trainer der Bundesliga wählten Laimer mit insgesamt 51 Punkten zum Spieler des Jahres. Er folgt damit Christoph Baumgartner nach, der die Wahl im Vorjahr gewonnen hat. Heuer wurde er mit 16 Punkten Zweiter. Auf Platz 3 folgt Marko Arnautovic, auf Platz 4 Otar Kiteishvili.
Laimer findet die Auszeichnung schön. Er sieht sie auch als Ansporn, weiterzumachen und noch besser zu werden. Laimer spielt für das österreichische Nationalteam. Sein Fußballklub ist derzeit der FC Bayern in Deutschland. Dort gewann er heuer mehrere Bewerbe.
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