„Lesen nervt!“ wurde in kurzer Zeit zum Erfolgstitel, dem schon drei weitere folgten und im neuen Jahr (2026) kommt eines nach dem selben Muster zu Mathe.
„Lesen nervt!“ Was für ein genialer Titel für ein Buch. Noch dazu mit einer gezeichneten vielbeinigen Figur, der die Sprechblase „Bücher? Nein, danke!“ aus dem Mund kommt und die auf einem Berg von Büchern thront vor einer Wand voller Bücher.
Wer gern liest, schmunzelt sicher schon und freut sich über den schrägen Zugang so als würde über einem Geschäft mit Süßwaren stehen: Nur für all jene, die Schokolade hassen… 😉
Und wer wirklich nicht und nicht und nicht lesen mag oder das sogar echt hasst, wird vielleicht doch neugierig sein. Ist es ein Buch ganz ohne Text, nur mit Bildern? Gibt es ja auch. Und kann auch Lesefreund:innen erfreuen, sich die gezeichnete oder gemalte Geschichte dazu selber zu denken.
Aber nein, dieses Buch hat ganz schön Text, beginnt zunächst mit dem Spiel der gezeichneten Hauptfigur, einer Spinne namens Karoline Kneberwecht, mit dir und natürlich allen anderen Leser:innen: „Stopp“ samt gleich zwei Ausrufzeichen. „Aufhören“ und nochmals zwei von der Sorte, die den Ruf ausdrücken. „Schließ dieses Buch wieder und stell es zurück ins Regal! Sofort!!“
Du befindest dich, so ergeben die nächsten Seiten in einer Bibliothek – alle Seiten irgendwie im Karton-Design. Es gebe gar keine spannenden Büche, so die Spinne meist mit vor Ärger grünem Gesicht. Weil du sie in ihrer Ruhe, in ihren Netzen störst, pardon „nääärvst“.
Und schon lädt sie dich zu Wortspielen und Rätseln ein, mit denen sie dir zeigen will, dass Buchstaben so ihre Tücken haben. Und im Nu schafft sie natürlich das Gegenteil des Buchtitels bzw. dessen, was sie von Anfang an vorgibt, dir zu verklickern. Schon liest du sogar Texte mit ausgelassenen Buchstaben über einen kleinen H_elden namens Knurpsi und seinen H_mster… und das sogar seitenweise 😉
Und das ist nicht das einzige der Rätsel und Lesespiele.
Das war schon vom Start weg so erfolgreich, dass das Autoren-Illustratoren-Duo des erst vor nicht einmal zwei Jahren erschienen ersten Bandes mittlerweile drei weitere „Lesen nervt!“-Bücher – Untertitel „Bloß keine Bücher!“, „Bücher? Voll anstrengend!“ sowie „Bücher? Weg damit“ produzieren mussten / durften.
Und nach dem selben Muster folgt im Februar des neuen Jahres (2026) noch eines für Mathe: „Rechnen nervt! – Mathe? Ohne mich!“, dem auf der Verlagsseite schon Band 1 hinzugefügt wurde, also weitere Bücher in Aussicht gestellt werden. Hier tritt an die Stelle der erzählenden Lese-„Hasserin“ Karoline Kneberwecht eine Schabe (Kakerlake oder Küchenkäfer) namens Konstantin Kukerluk. Dieser wohnt in einer Schublade bei der Kassa eines kleinen „Alles Marktes“ der beiden Schwestern Emma und Edna Göpgörk. Und natürlich wirst du da auf ähnliche Weise ins spielerische Rechnen reingezogen wie von der Spinne in die Welt der Buchstaben, Wörter und Sätze.
Text: Jens Schumacher
Illustration: Steffen Winkler
Lesen nervt! – Bücher? Nein, danke!
66 Seiten
ab 7 Jahren
ars edition
10,30 €
arsedition –> lesen nervt
Rechnen nervt! – Mathe? Ohne mich!
ars edition –> Rechnen nervt!
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