Bilderbuch über die Kunst, mit Kunst der Hoffnungslosigkeit zu entfliehen.
Dunkelgrau bis schwarz dominiert eine der Doppelseiten dieses Bilderbuchs – siehe oben. Doch von einem Pinsel und dessen Übergabe von Kind Emil an Malerin Ayesha geht ein heller Kreis aus. Der im eigenen Kopf spürbar auch dieses Dunkel zumindest mit einer Portion Hoffnung erleuchtet.
„Ayeshas Pinsel“, geschrieben von Cornelia Funke, illustriert in unterschiedlichsten Techniken (Aquarell, Kugelschreiber, Buntstifte, Tusche) und gestaltet von Pauline Pete, beginnt bunt und (bild-)freudig. Das Bilderbuch erzählt von Ayesha, die lebensfrohe, farbkräftige Bilder malt und in einer bunten Stadt lebt.
Doch eines Tages oder Nachts vermeinten Menschen, die Krieg führten, auch diese Stadt zu bombardieren. Die Düsternis zieht ein. Höchstens durch Feuerblitze von Bomben „erhellt“. Die Menschen müssen in die – hoffentlich – bombensicheren Keller flüchten.
… So viele Tränen! Und der Keller war dunkel und grau. Ayesha spürte, wie sich auch ihr Herz mit Grau füllte. Da stand plötzlich Emil vor ihr. Er hielt ihr einen Pinsel hin.“ – Dies ist der Text auf der ganz oben beschriebenen Doppelseite.
Von da an kehrt Hoffnung in die Kellerräumlichkeiten ein. Alle, die hier Zuflucht suchen, beginnen, wenigstens die Wände bunt zu bemalen. Was sie einerseits durch die kreative Tätigkeit aus der Tristesse wenigsten ein bisschen herausbrachte und sie durch die Bilder, die sie schufen trotz alledem aufzuheitern vermochte. Sie malten nicht, wie zerstört die Stadt oben nun geworden war, sondern all das Schöne, das ihnen der Krieg gestohlen hatte. Das gab / gibt gleichzeitig Raum und Zeit für die Trauer, aber auch gepaart mit Hoffnung auf ein Leben jenseits des Krieges.
Text: Cornelia Funke
Illustration: Pauline Pete
Ayeshas Pinsel
34 Seiten
Ab 7 Jahren
Verlag Kunstanstifter
24,70 €
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