… bilanziert Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.
Hungersnot in Gaza, Gräueltaten im Sudan, der vierte Kriegswinter in der Ukraine, schwere Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Myanmar und Afghanistan, dazu weltweite Kürzungen der Auslandshilfen. So fasst Unicef-Österreich in einem Blog auf seiner Website in einem der letzten Beiträge des Jahres 2025 zusammen.
Nicht ohne den Unicef-typischen Schlenker in Richtung doch-noch-Optimismus. „Es gibt auch Hoffnung! Mit der Waffenruhe zwischen Israel und Gaza konnten wir mit Ende dieses Jahres unsere Hilfe im Gazastreifen ausweiten. In Österreich engagiert sich außerdem ein neu gegründeter Jugendbeirat für die Rechte der Kinder. Und Sie an unserer Seite – als UNICEF Unterstützer und Spender – sind ein Grund zur Hoffnung. Es zeigt: Vielen Menschen ist es nicht egal, wie es den Kindern rund um die Welt geht. Diese Solidarität stimmt uns hoffnungsvoll, dass wir gemeinsam etwas bewirken können!“
Dennoch die nackten, tragischen Fakten: Die Zahl hungernder Menschen hat in den vergangenen fünf Jahren um 122 Millionen zugenommen. Hungerkrisen verschärfen sich rund um die Welt. Die Ursachen sind komplex: Von diversen Krisen bis zu Wetterextremen als Folge der Klimakrise. Weltweit sind rund 43 Millionen Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt und 150 Millionen chronisch mangelernährt.
Im Jahr 2025 wuchsen so viele Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten auf wie nie zuvor. Fast jedes fünfte Kind, und damit fast doppelt so viele wie Mitte der 90er Jahre, war betroffen.
Kürzungen der Hilfsgelder durch Geberländer gefährden Fortschritte für Kinder und Familien in Not. 14 Millionen mangelernährte Kinder weltweit können deswegen nicht mehr behandelt werden.
Außerdem sei die Zahl schwerer Kinderrechtsverletzungen stark gestiegen, was konkret bedeutet, dass Zehntausende Kinder, „getötet, verstümmelt, von bewaffneten Gruppen rekrutiert oder eingesetzt, entführt oder Opfer sexualisierter Gewalt wurden, denen Bildung, Schutz, medizinische Versorgung oder humanitäre Hilfe fehlen“, wird Unicef in einer ORF.at-Meldung zusätzlich zitiert.
Zwölf junge Menschen aus sieben Bundesländern setzen sich seit Februar für die Kinderrechte in Österreich ein. Der neue Jugendbeirat ist nicht nur eine starke Stimme für Kinderrechte. Er plant darüber hinaus aktiv Veranstaltungen, um Kinderrechte in Österreich zu stärken.
Unicef-Blog-Beitrag: 2025 in Bildern
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