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Kurd:innen-Demo, Wien, 1. Februar 2026, Transparente für die Verteidigung der Freiheit Rojavas
Kurd:innen-Demo, Wien, 1. Februar 2026, Transparente für die Verteidigung der Freiheit Rojavas
01.02.2026

Fast täglich demonstrieren Kurd:innen für Rojava

Auch am Sonntag (1. Februar 2026) zogen Demonstrant:innen durch Wien – mit kurdischen und österreichischen Fahnen, Transparenten, Sprech-Chören und Liedern.

Auch am Sonntag demonstrierten Kurdinnen und Kurden in Wien lautstark, immer wieder unterstützt auch von Musik, vor allem für die in Syrien nun bedrohte Autonomie der Region Rojava. Diese Autonomie, ein Modell für demokratisches, gleichberechtigtes Zusammenleben, ist vom zentralsyrischen Regime bedroht.

„Jin îyan, Azadî“

Deshalb erklangen unter anderem der schon lange, im Westen erst seit der Tötung der iranischen kurdischen jungen Jîna Mahsa Amini 2022 in iranischem „Polizeigewahrsam“ bekannt gewordene Slogan „Jin îyan, Azadî“ (Frau – Leben – Freiheit). Und die Losungen: „Jolani Terrorist, Erdoğan Terrorist“. Sowohl der letztgenannten türkische als auch der erstgenannte syrische Machthaber nach dem Sturz von Diktator Assad bedrohen die demokratischen, gleichberechtigten, unabhängigen Bestrebungen der Kurd:innen.

Fast täglich gemeinsam

In Wien wehen seit gut zwei Wochen beinahe täglich die rot-weiß-grünen Fahnen mit gelber Sonne bzw. die gelb-rot-grünen Fahnen. Am Sonntag trugen jeweils sechs Demonstrant: innen übrigens neben einer großen kurdischen auch eine ebenso große österreichische Fahne. So aufgesplittet Kurd:innen auf die Staaten Türkei, Syrien, Irak, Iran und teilweise Aserbeidschan leben, so viele Konflikte sie mitunter untereinander haben, in der akuten Bedrohung demonstrieren sie meist gemeinsam für die Verteidigung Rojavas – übrigens von ganz junge bis mit dem Rolator. Und wiesen immer wieder auch darauf hin – so auch bei der Demo am Sonntag, die am Stadtpark vorbei über Ring, Urania, Schwedenplatz, Taborstraße zum Praterstern zog – dass kurdische Einheiten es waren, die gegen den sogenannten islamischen Staat (ISIS), unter hohem eigenen Blutzoll kämpften und Gebiete von der Herrschaft der islamistischen Terroristen befreit haben. Und anschließend von türkischem Militär immer wieder bombardiert wurden.

kijuku_heinz

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