Nach den Osterferien startet österreichweiter Videobewerb für Schüler:innen (ab der 7. Schulstufe) unter diesem Motto.
Femizide als Spitze eines Eisbergs an Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist das eine. Der Beginn aber: Herabwürdigung, Übergriffe – wie sie erst jüngst wieder von prominenten Männern die Nachrichten füllen. Aktionen gegen alle Formen von Gewalt sollten nicht nur ansetzen, wenn schon etwas passiert ist.
Wie kann das Bewusstsein verbreitet, geschärft, vielleicht überhaupt erst geweckt werden, solche Gewalt erst gar nicht im Keim entstehen zu lassen. Diesem Grundsatz verpflichtet startet am 9. April 2026 (nach den Osterferien) ein österreichweiter Videowettbewerb für Schulen unter dem Titel „Gewalt gegen Frauen ist #Männersache“. Teilnehmen können Schüler:innen der 7 bis 9. sowie der 10. bis 13. Schulstufe); Einsendeschluss ist 15. Juni 2026 – es wird, aber erst ab dem 9. April, eine eigene „Landingpage mit einfacher Upload-Möglichkeit geben.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr, Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner sowie Bildungsexperte und -aktivist Daniel Landau stellten diesen Bewerb zum Frühlingsbeginn (20. März 2026) vor. Letzterer hatte ein von Schüler:innen der Handelsakademie Fürstenfeld (Stiermark) initiiertes und gedrehtes Video aus dem Herbst zum Anlass genommen, um einen solchen Bewerb vorzuschlagen. Aus der besagten Schule waren zwei Lehrpersonen zum Mediengespräch angereist: Sabrina Gölles, die Internationale Wirtschafts- und Kulturräume sowie Mathe unterrichtet und ihr Kollege Jerome Beganović, Lehrer für Mediendesign.
Die Kreativität von Jugendlichen soll sich in – bis zu dreiminütigen – Videos zu diesem Thema frei entfalten können. Die Kurzfilme kriegen auch – dank einer Kooperation mit ORF und der Puls4-Sendergruppe – eine breite Öffentlichkeit: Die 16 besten Videos werden von beiden im Zeitraum der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ (25. November bis 10. Dezember) ausgestrahlt werden.
Mehr als vier Dutzend Juror:innen – darunter auch die neue Direktorin des Theaters der Jugend, Aslı Kışlal und EU-Jugendbotscahfter Ali Mahlodji – werden die Videos bewerten.
Noch (?) gibt es keine Jugendlichen in der Jury, wie auf Nachfrage von Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… gestanden werden musste; auch ist der Bewerb (vorläufig?) auf Schulen beschränkt; KiJuKu hatte gefragt, ob nicht auch Jugendliche in Jugendzentren und anderen außerschulischen Zusammenhägen mitmachen könnten.
Unten findet sich unter anderem ein Beitrag über eine – auch von Schüler:innen ausgegangene Aktion Ende des Vorjahres vor der AHS in der Geringergasse (Wien-Simmering) – samt Link zum Fürstenfelder Schüler:innen-Video.
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