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Katarina Balazs/wienXtra
Katarina Balazs/wienXtra
29.04.2021

Religionsfreiheit für Atheist_innen

Siegerin der klassischen Rede beim Landesjugend-Redebewerb im Interview. Vier Beiträge mit Interviews von Top-Redner*innen des Wiener Landesjugendredewettbewerbs.

Die Kategorie „Klassische Rede/Höhere Schulen“ gewann Katarina Balazs aus der privaten Handelsakademie Schönborngasse (Vienna Business School). Dort besucht sie die 2. Klasse des Zweigs HAK Jus eben mit Rechtsschwerpunkt.

Sie habe, sagt sie im Interview, „ziemlich lange überlegt, worüber ich reden könnte“. Zufällig habe sie dann einen längeren Artikel über Trennung von Kirche und Staat gelesen und „mich darüber intensiv schlau gemacht. Weil es da in Österreich schon auch Bereiche gibt, wo das nicht so klar getrennt ist, habe ich mich dann entschlossen genau darüber zu sprechen.“ (Titel ihrer Rede: „Religionsfreiheit für Atheist_innen“)

Sie wollte mit ihrer Rede darauf aufmerksam machen, wo Kirchen viel zu stark auch das Leben Nicht-Gläubiger beeinflussen und teilweise sogar bestimmen. Und diese Wissenslücke, die sie anfangs selber gehabt habe, wollte sie mit ihrer Rede eben auch bei anderen schließen.

Balasz informiert sich aber über viele (gesellschafts-)politische Themen – vom Klimawandel über Frauen, Migration bis zu allen Diskriminierungen.

Beruflich halte sie sich noch alles offen, aber mit ihrer starken juristischen Ausbildung schon in der HAK denkt sie über Anwältin nach. „Jedenfalls will ich mit Menschen arbeiten.“

In der Schule „mag ich Mathe, Recht natürlich sehr und Englisch, ich finde, das ist eine urschöne Sprache“.

Fußball, Tennis, Radfahren, Laufen

In ihrer Freizeit spielt sie Fußball bei USC Landhaus, einem der führenden Vereine im österreichischen Frauenfußball. Ihre Position: Innenverteidigung. Sie bezeichnete es als so etwas wie Glück im Unglück, dass sie sich ihren Kreuzbandriss samt Meniskus-Verletzung rund um den 1. Lockdown zugezogen hat. „So hab ich wenig verpasst, weil Vieles ohnehin nicht möglich war.“

Radfahren und laufen darf sie mittlerweile wieder. Fußball und Tennis noch nicht.

Im Fußball setzt sie aber nicht auf eine Karriere, sondern „ich spiel, so lang’s mir Spaß macht“.

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Dichterin in mehreren Sprachen

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Jugendredewettbewerb
Österreichweit findet dieser Bewerb bereits zum 68. Mal statt. Die Sieger*innen aus den Landesbewerben treten beim Bundesfinale an, diesmal 30. Mai und 1. Juni in St. Pölten – hoffentlich schon live und analog.
Pandemie-bedingt fanden die Landesbewerbe online statt.
jugendportal.at/redewettbewerb

Vom Wiener Landesbewerb gibt es hier alle Videos jener Jugendlichen, die der Veröffentlichung zustimmen, hier

Sag’s Multi!
Neben den schulischen Fremdsprachen-Redebewerben für einzelne Sprachen gibt es seit mehr als zehn Jahren auch den mehrsprachigen Redebewerb „SAG’S MULTI!“. Dort treten Jugendliche mit Reden jeweils auf Deutsch sowie einer anderen Sprache an. Jedes Jahr kommen dabei mindestens 50 verschiedene Sprachen vor. Demnächst starten die regional aufgeteilten Finalrunden.
sagsmulti.at