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Szenenbild aus "Die Schule der magischen Tiere"
Szenenbild aus "Die Schule der magischen Tiere"
12.10.2021

Wo Tiere sprechen – und Kindern helfen

„Die Schule der magischen Tiere“ kommt als Verfilmung der berühmten Buchreihe in die Kinos. Kürzest-Gespräche mit zwei jungen Hauptdarsteller:innen.

Als hätte fast jede und jeder in Österreich eines der Bücher – nur um sich die Zahl der verkauften Bände der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ vorstellen zu können. Sieben (7) Millionen gedruckte Exemplare – in mittlerweile mehr als zwei Dutzend Sprachen (26) aus dem Computer von Margit Auer fanden seit 2013 den Weg zu – meist – jungen Leserinnen und Lesern. Die bald zu Fans wurden – und blieben.

Rabbat und Henrietta

Mitte Oktober kommt die erste (und vielleicht ja nicht die letzte) Verfilmung in die Kinos. Gedreht im Herbst 2019 tauchen in der verschworenen Klassengemeinschaft der neuen Lehrerin Maisfeld, pardon Mary Cornfield, nur zwei Tiere auf, die sprechen können – Fuchs Rabbat und Schildkröte Henrietta. Ein paar andere haben Kürzest-Auftritt im Film, wenn Mortimer Morrison, Bruder der Lehrerin und Inhaber der magischen Tierhandlung, mit seinem roten, Hippie-artigen Bus mit den Zaubertieren unterwegs ist. Der Bär am Beginn des Films hingegen ist alles andere als magisch – und schlägt den verschrobenen Tierhändler in die Flucht.

Szenenbild aus

Potter-Anklänge

Die besonderen Tiere können sprechen und verwandeln sich sofort in plüschige Kuscheltiere, wenn Außenstehende die Szenerie betreten – wie beispielsweise der Direktor der Winterstein-Schule. Die neue Lehrerin, eine Mischung aus Mary Poppins und Pädagogin in Hogwarts, weiß – wie die Autorin Auer sich ausgedacht hat – immer, welches Tier zu welchem der Kinder passt und es in der eigenen Entwicklung fördern kann. So bedenkt sie die neue Schülerin Ida, die von einigen, insbesondere einer Mädchen-Clique gemobbt wird, sowie den ebenfalls an den Rand gedrängten Benni mit den ersten tierischen Gefährten – siehe oben.

So manche Filmpassage scheint von Harry-Potter-Szenen inspiriert zu sein, wenn etwa gedruckte Zeitschriften im Frisiersalon von Idas Mutter oder eine Postkarte bei Benni sich in Bewegtbilder verwandeln…

Wien-Besuch

Zwei der jungen Hauptdarsteller:innen – jene der Ida Kronenberg sowie von Jo Wieland, einem der stets obercool daherkommen möchte – kamen zur Kino-Vorpremiere nach Wien: Emilia Maier und Loris Sichrovsky. Für beide war dieser Film eine Premiere, sie spielen jedoch so überzeugend, als hätten sie schon sehr viel Erfahrung. Nach Wien mitgekommen sind außerdem noch Thilo Fridolin Matthes und Zoe Bangert, die Mitschüler:innen Max sowie Franka Lindbergh spielten. Wobei das Spannende an diesem Film unter anderem ist, dass sich fast alles um die Kinder dieser Klasse dreht, prominente Schauspieler:innen füllen Nebenrollen (Lehrerin, Tierhändler, Direktor, Schulwart) sehr gut aus.

Kürzest-Interviews mit den beiden Hauptdarsteller:innen

Tiere als Hilfe

„Das Tier steht immer fest an der Seite des Kindes, egal, was passiert“, wird die Autorin der Buchreihe auf der Verlags-Homepage zitiert. „Schildkröte Henrietta gibt Benni kluge Ratschläge, etwa, sich von Ida nicht alles gefallen zu lassen. Die Robbe Mette-Maja hilft Hatice, ihre Angst vor dem Wasser zu überwinden, und Silas lernt von seinem Krokodil, dass Angeberei nicht alles ist. Die magischen Tiere haben viel Verständnis für die Sorgen ihrer Kinder und können sich gut in sie hineinversetzen. Ihre Ratschläge geben die Tiere oft auf eine lustige Art und Weise, so dass die Kinder sie gut annehmen können. Und die Leser*innen haben viel zu lachen. …

Es ist in der Tat kein Zufall, dass die neunmalkluge Ida ausgerechnet den klugen Fuchs Rabbat bekommt und der verträumte Benni die langsame Schildkröte Henrietta. Die Raubkatze, die sich Benni gewünscht hat, hätte gar nicht zu ihm gepasst! Hinter dieser Idee steckt eine Botschaft: Jeder ist genau richtig, so wie er ist. Du musst dich nicht verstellen und der Welt etwas vorspielen. Sei so, wie du bist. Auch das lernen die Kinder mithilfe ihrer Tiere.“

Songs und Krimi

Für Abwechslung sorgen neben der Handlung hin und wieder eingestreute Musical-artige Songs und für Spannung undf ür Spannung ein unbekannter Dieb, der in der Schule die große Schuluhr, Schokoriegel und anderes klaut, die Kohlrabi des Direktors zerstört … – und natürlich gelingt es den Kindern, dem Dieb das Handwerk zu legen – wer es ist, soll hier klarerweise nicht verraten werden. Nur so viel: Überraschung!

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INFOS, QUIZ usw.

Der Verlag hat eine eigene Website rund um die bisher erschienen Bücher – elf aus der Schul-Serie, sechs über Ferien bei verschiedenen Kindern und magischen Tieren der Klasse sowie drei aus der jüngsten Reihe für Erstleser:innen und Sonderbände – vom Rätsel- bis zum Freundschafts- und witzebuch – dazu Infos über den Film, die Figuren und ihre Darsteller:innen bzw. die Sprecher:innen der Tiere

Unter Extras findest du u.a. Quizfragen für Anfänger:innen, Kenner:innen und Expert:innen. Kleines Manko dort: Du kriegst keine Rückmeldung, was du richtig oder falsch geklickt hast. Das Feedback beschränkt sich auf Magisch, wenn du viel richtig hast oder sitzengeblieben, wenn du bei vielen der 15 Fragen falsch liegst ;(

Scheint, als würde es nur darum gehen, dass du am Ende einen Newsletter abonnierst ;(

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