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12.10.2021

Schwierig, mit Tieren zu reden, die erst nachträglich digital reingeschnitten wurden

Kürzest-Interviews mit zwei Hauptdarsteller:innen des Films „Die Schule der magischen Tiere.

Anlässlich der Vorpremiere des Kinofilms „Die Schule der magischen Tiere“, der auf der sehr erfolgreichen gleichnamigen Buchserie von Marigt Auer aufbaut, waren vier Kinder, die im Film mitspielten, sowie einer der Produzentinnen in Wien. Auf dem roten Teppich vor jenem Saal im Kino-Center eines riesigen Wiener Einkaufszentrums durfte Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr … mit zwei davon Kürzest-interviews führen: Emilia Maier (14) und Loris Sichrovsky. Bei beiden ist es fast eine Sensation, dass es ihr erster Film war – sie spielen ihre Rollen – die neue Schülerin Ida und den scheinbar obercoolen Jo sehr überzeugend.

„Am schwierigsten war es, mit meinem magischen Tier, dem Fuchs Rabbat zu sprechen, weil der ja beim dreh nicht da war, sondern erst nachträglich digital animiert wurde. Und eine der lustigsten Szenen war für mich die in einer Art Baumhaus“, meinte Emilia Maier.

Auf die Frage, ob sie diese neue Erfahrung angefixt hätte, Schauspielerin als möglichen Beruf zu betrachten, antwortete die Darstellerin des „Rotschopf“, wie der Fuchs sie immer wieder nennt: „Weil es so eine nette Erfahrung war – auch mit den vielen lieben Leuten am Set -, würde ich schon gern weiter schauspielern, bin aber auch offen für viele andere Sachen.“

Wenn Schauspiel, dann Film oder Theater?
Emilia Maier:
Ich find Musical auch ganz spannend, aber wenn, dann doch eher beim Film.

Haben Sie/hast du ein Haustier?
Emilia Maier: Ja, ganz viele: Eine Katze, Kaninchen und Hühner, die können sogar Kunststücke.

Ich nehme an, die können nicht wie die magischen Tiere sprechen, aber wer Tiere gut kennt, kann sich sicher mit ihnen unterhalten, wie steht’s darum?
Emilia Maier: Wir verstehen uns sehr gut vom Gefühl her, aber sprechen können sie leider nicht.

Loris Sichrovsky (14) „kannte Filmsets schon von Werbespots, aber eine Kinoproduktion ist noch mal was anderes. Ich war schon sehr aufgeregt, aber mehr vor Freude“, meinte der Jo-Darsteller zu Kinder I Jugend I Kultur I und mehr…

Als Beruf könne er sich Schauspiel schon gut vorstellen, „aber eher in Richtung Theater, mein Vater ist auch Schauspieler“.

Und dann durfte nur mehr eine Frage gestellt werden, so wollte es die Vertreterin des Filmverleihs. Also mussten – wie auch bei Emilia – viele vorbereitete Fragen ungestellt bleiben.

„Ich habe leider kein Haustier, ich hätte gern eines, am liebsten einen großen Hund. Aber da wir i Berlin in einer Wohnung leben, sagen meine Eltern: Das geht nicht“, bedauert Loris Sichrovsky, der sich als Jo im Film auch beschwert, kein magisches Tier zu haben.

Fortsetzung?

Noch nicht, denn in der Buchserie hat dieser Jo sehr wohl schon eines bekommen – Juri, den Pinguin. Aber das hängt filmisch noch davon ab, ob es eine Fortsetzung geben wird. Das hätten wir von einer der Produzentinnen, Meike Kordes, die mit in Wien war, gerne gewusst. Doch das vereinbarte Kürzest-Interview mit ihr, kam leider doch nicht zustande ;(

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Szenenfoto aus "Feed the Troll"