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Öffentliche Stadtratssitzung, bei der Abgeordnete aus allen Bereichen über Gesetzesvorschläge der Regierung abstimm(t)en
Öffentliche Stadtratssitzung, bei der Abgeordnete aus allen Bereichen über Gesetzesvorschläge der Regierung abstimm(t)en
23.08.2023

Kinder beschlossen hohe Zinsen auf Sparbücher

Höchstarbeitszeit für beliebte Jobs, mehr Lohn für weniger gewählte Arbeiten.

Während die heimischen Banken der Erwachsenenwelt für Kredite hohe Zinsen verlangen, auf (Spar-)Einlagen aber fast nix zahlen, ging die Kinderstadt „Rein ins Rathaus“ einen ganz anderen Weg. Mit einem der drei Gesetze, die am Dienstag in der öffentlichen Stadtratssitzung – Regierung und Abgeordnete aus allen mehr als zwei Dutzend Bereichen – beschlossen: Zinsen auf Sparbücher. Denn, so das Argument der Kinderstadt-Politiker:innen, dann legen mehr der jungen Bürger:innen überhaupt erst ein Sparbuch an und so manchen ihrer Holli-Cent drauf. Die Zinsen, die sie beschlossen, machen übrigens 20 (!) Prozent aus.

Wie schon am ersten Tag waren auch Arbeitszeiten und Löhne ein großes Thema. Bei weniger beliebten Jobs sollten die Löhne erhöht werden. Dafür sollte die Arbeitszeit bei Arbeitsstellen, die von sehr vielen Kindern gewählt werden, begrenzt sein, damit diese Jobs frei werden.

Die Kinderstadt-Zeitung, die am zweiten Tag der Kinderstadt 2023 im Wiener Rathaus entstanden ist, hat 12 Seiten. In der Kinderstadt kostet eine Zeitung einen Holli-Cent. Für eine ¼ Stunde Arbeit gibt es drei Holli-Cent, 1 davon muss Steuer bezahlt werden, bleiben also zwei. Das heißt eine Zeitung kostet 7 ½ Minuten arbeiten.

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