Ein Büchlein rund um den Eurovision Song Contest und dessen kuscheliges Maskottchen mit pädagogischem Anspruch will Mut machen und feiert Freundschaft.
Kürzlich wurde vom ORF das flauschig-kuschelig-zottelige Maskottchen für den Eurovision Song Contest in fröhlich bunten Farben, unter anderem Pink und mit lila Rüssel samt goldenen Kopfhörern vorgestellt. Auri wird es genannt und „steht für Offenheit, Respekt und die Freude am Miteinander“, verkündete der öffentlich-rechtliche Sender, Ausrichter des internatinalen Gesangswettbewerbs. Und Auri habe „eine klare Botschaft: An sich selbst zu glauben und mit der Unterstützung von Familie und Freunden Träume zu verfolgen. Damit richtet sich das Maskottchen an Menschen jeden Alters, besonders aber an Kinder.“
ORF-Redakteurin und -Moderatorin Yvonne Lacina-Blaha hat sich rund um das Maskottchen eine ganze Geschichte ausgedacht, die Herwig Holzmann illustriert hat und die vom Buchklub als „Österreichs größter Leseförderorganisation“ herausgegeben wurde.
Bei der Namensgebung wurde offenbar zuvor nicht recherchiert, taucht doch als allererster Eintrag bei der Internetsuche ein Stromanbieter auf (aus nachhaltigen Quellen und zum Raiffeisenkonzern gehören). Sämtliche späteren Seiten über Namen leiten Auri als Form von Aura, Aurora oder Aurelia ab und charakterisieren ihn als weiblichen Vornamen. Dennoch machte die Autorin Auri zum Buben – Untertitel „Die Show seines Lebens“.
Wie auch immer, als Auri vom Song Contest erfährt, ist das Ziel, dabei zu sein. Nicht im Publikum, nicht als Fan oder was auch immer, sondern mitten auf der Bühne. Denn Singen ist Auris Leidenschaft.
Selbst während des Mathetests „wirbeln nur Melodien durch seinen Kopf. Dieser Wettbewerb lässt ihn einfach nicht los“. Auf Seite 10 mit Wörterwolke über seinem Gesicht mit erschrecktem Blick sticht dann die Zeile „Oberchaos im Kopf“ hervor – und die wird das Leitmotiv für den Song.
Und obwohl er Star werden will, ist Auri sich zwischendurch immer wieder nicht ganz sicher, ob er sich so einen Auftritt zutrauen kann und will. Da hilft Feli mit ihrer Gitarre, die sich schnell eine Melodie einfallen lässt. Auch wenn das nicht leicht sein dürfte, holpert der Songtext doch ein wenig:
„Oberchaos im Kopf,
wie werde ich das los?
An mich glauben – und es wagen,
mutig meinen Weg zu gehen.
Egal, was andere auch sagen!“
Als dritte im Bunde gesellt sich Ella – erst „nur“ als Schneiderin glitzernder Kostüme für die Show und letztlich als Tänzerin – dazu. Dennoch bleibt der Songtext konzentriert auf Auri – zwei Mädchen verhelfen somit dem Buben zum Star zu werden. Wenngleich der am Ende schon das „wir“ checkt.
Auf der letzten Doppelseite gibt’s unter dem Titel „Ganz schön verrückt“ einige Fakten zum Eurovision Song Contest und seiner mittlerweile 70-jährigen Geschichte – unter anderem, dass es beim Finale 2014 in Kopenhagen (Dänemark) live Grüße aus dem Weltall – vom Astronauten Alexander Gerst gab.
Text: Yvonne Lacina-Blaha
Illustration: Herwig Holzmann
Auri – Die Show seines Lebens
Grafische Gestaltung: Verena Dorfmeister-Ohnewas
46 Seiten Buchklub Verlag in Kooperation mit dem ORF
9.90 €
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