Flashmob mit Forderungstafeln und vor allem mitreißendem Tanz zum Welt-Down-Syndrom-Tag auf dem Wiener Stephansplatz.
„Weil es gut ist verschieden zu sein!!!“ steht mit schwarzer Schrift auf einem roten Karton. „Wunderkind“ auf einem weißen Karton – und ergänzend die Erklärung „50% Mama + 50% Pap + 1 Extra Chromosom = 101% Wunder!“
Die handgeschriebenen Tafeln haben einige jener Menschen am Samstag (21. März 2026) mit auf den Wiener Stephansplatz gebracht, die dann mit gut drei Dutzend anderen in einem mit Klebeband markierten Feld zu stark rhythmischer Musik tanzen. Die Choreo haben sie mit professionellen Tänzer:innen in den Studios des Vereins „Ich bin O.K.“ erarbeitet und geprobt.
… machen aufmerksam auf den Welt-Down-Syndrom-Tag, darum auf einigen der Tafeln auch das Kürzel WDSD (World DownSyndrom-Day). Diesen gibt es seit mehr als 20 Jahren (seit 2005, ab 2012 auf ein von der UNO in ihren offiziellen Tages-Kalender aufgenommen). Der Fachbegriff Trisomie 21 steht dafür, dass Menschen mit diesem Syndrom im 21 Chromosomenpaar ein zusätzliches, drittes Chromosom haben – daher im dritten Monat (März) und am 21. Tag.
Gerade mit choreografierten Tänzen, die Gruppen von „Ich bin O.K.“ immer wieder auf Bühnen im In- und Ausland vorführen, zeigen sie ihre künstlerischen Qualitäten. Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ist die – jahrzehntelange – zentrale Forderung auch dieser Community. Und Anerkennung sowie Würdigung bzw. eben oft erst Ermöglichung ihrer Leistungen.
So ist Elias, dem Jugend-Obmann des Familien-Netzwerks Down-Syndrom, wichtig, dass „alle bis 18 Jahre in die Schule gehen dürfen“, was mühsam durchgekämpft werden muss und noch immer nicht österreichweit gilt.
Dies forderte – kurz vor dem Tanz-Auftritt – trotz einsetzenden starken Regens – unter anderem auch der Obmann von Down-Syndrom Österreich, Simon Couvreur. Davor hatte er ein rotes Schild mit der Aufschrift „Extra Portion GLÜCK“ getragen.
Von Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… gefragt, ob er damit meine „Glück zu haben oder zu brauchen“, meinte er: „Alle Menschen haben das Recht auf Glück und sollen es auch haben, egal ob mit oder ohne Behinderungen oder mit einem Chromosom mehr!“
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