Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… wollte wissen, wieso der Funkkontakt zur ISS in 400 Kilometer Höhe via 15.000 Kilometer auf der Erde leichter ist – kurz im Text, länger in einem verlinkten Video; Teil 2 vom YOTA-Camp.
In rund 400 Kilometern Höhe rast die seit mehr als einem Vierteljahrhundert wechselnd, aber immer international – fast immer auch aus den USA und Russland (!) – besetzte fliegende Wohn- und Arbeitsgemeinschaft ISS (International Space Station) rund um die Erde; eine Umrundung (spiralförmig) dauert rund 1½ Stunden. Der Audio-Kontakt zwischen den Jugendlichen aus 30 Ländern beim YOTA-Camp (Youngsters on the air) in Salzburg und einer der Astronaut:innen (Sophie Adenot aus Frankreich) funktionierte über Amateurfunk, konkret über eine Station in Mackay im australischen Bundesstaat Queensland.
Über Salzburg wäre aufgrund der hohen Berge das Zeitfenster für einen Funkkontakt höchstens halb so lang, erfährt Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… Zweifelnd hatte der Reporter nachfragt, wieso’s über den mehr als 15.000 Kilometer langen Umweg leichter ist als die 400 Kilometer in die Höhe. Die technischen Details, weshalb die Funkwellen über die Ionosphäre der Erde via Kurzwellen durch ständige Reflektionen zwischen dieser Schicht und dem Boden rund um die halbe Kugel und von dort über höhere Frequenzen durch die Ionosphäre durch in den Weltraum nach oben gelangen, erklärt der Ehrenpräsident des Österreichischen Versuchssenderverbandes (ÖSVS), Michael „Mike“ Zwingl, in einem unten verlinkten Video.
Beitrag über die Fragen der Jugendlichen und die Antworten der Astronautin unten verlinkt. Eine Reportage darüber, wie die mehr als 100 Jugendlichen eigene Funkgeräte bau(t)en und Gespräche mit einigen, wie sie zum Amateurfunk gekommen sind, finden sich in einem weiteren Beitrag, der weiter unten verlinkt ist – und dazwischen das Erklärvideo für den „Umweg“.
Wenn die Welt ausfällt, funkt die Jugend: YOTA Camp 2026 bringt Technik, Abenteuer und internationale Freundschaft nach Österreich
120 Jugendliche (15 bis 25 Jahre) aus Algerien, Argentinien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Irland, Japan, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Südkorea, Spanien, Tschechien, Ungarn, USA, Usbekistan und Zypern
25. Juli bis 1. August 2026
Wagrain, Salzburg
Der ÖSVS (Österreichischer Versuchssenderverband) vereinigt rund 9000 Funkamateur:innen. Sie alle haben mit Prüfungen Lizenzen erworben und dürfen damit Amateurfunkgeräte nutzen. Das unterscheidet sie vom Hobbyfunk mit CB- sowie PMR (Private Mobile Radio)-Geräten.
Der Verband feiert heuer sein 100-jährigs Jubiläum.
oevsv.at
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen