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Preisverleihung an Jun Kathan - mit Jurior Thomas Perle und Moderatorin Jessica Beer

Es war ein kreativer Schub

Jun Kathan gewann mit dem Text „Als wir in Anwesenheit des Orangenbaums sprachen“ die Jugendkategorie der diesjährigen exil-Literaturpreise. Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… führte mit ihr*ihm ein kurzes Gespräch dazu.

KiJuKU: Spielen Sie selbst Schach?
Jun Kathan: Ja, und ich hab auch „Das Damengambit“ (Netflix-Serie) gesehen und ich liebe Orangenbäume.

KiJuKU: Im Buch steht nach ihrem Text, dass Sie bisher immer nur ganz kurze Texte geschrieben haben, wie kam’s nun zu dieser längeren Geschichte?
Jun Kathan: Dafür war definitiv der Wettbewerb ausschlaggebend. Da war etwas da, worauf ich hinstreben konnte.

KiJuKU: Haben Sie jetzt vor, weiter zu schreiben?
Jun Kathan: Ich will selbst auch im Journalismus arbeiten. Seit ich schreiben gelernt habe, schreibe ich gerne.

Weg weiter verfolgen

KiJuKU: Journalismus und literarisches Schreiben sind aber doch zwei verschiedene Paar Schuhe…
Jun Kathan: … aber ich mag eben beides oder zum Beispiel auch im Deutschunterricht, wenn wir verschiedene Textsorten durchnehmen. Jedenfalls will ich meinen schreiberischen Weg weiter verfolgen, ich mag auch Poesie und Lyrik.

KiJuKU: Zurück zu Ihrem preisgekrönten Text: Hatten Sie zuerst die Grundgeschichte und die dann geschrieben?
Jun Kathan: Ich hatte anfangs nicht einmal eine Idee. Meistens ist es so, dass ich einen Schub von Kreativität habe und dann muss ich mich hinsetzen und das einfach ausleben – das kann schreiberisch sein, aber auch in der Musik oder bildnerisch. Dann such ich mir halt aus, in welche Richtung dieser Künste es gehen soll. Dann war’s halt Schreiben – für den Wettbewerb. Aber bei mir entwickeln sich Geschichten dann erst im Lauf des Entstehens. Ich hatte so im Kopf: Schach, Orangenbaum und eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen – das war’s dann auch schon wieder.

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