Beim Klimagipfel im Rahmen der zweiten Klima Biennale Wien kamen auch Jugendliche – ein wenig – zu Wort.
„Laut, wo ihr schweigt!“, „Laut, wo ihr schweigt!“ … mit diesem SprechChor „störten“ sechs Mitglieder des Jugendbeirats von Unicef (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) den Auftakt zu einer Podiumsdiskussion am zweiten Tag des „Klimagipfels“. Der fand im Rahmen der aktuell – bis 10. Mai – laufenden zweiten Klima Biennale im Funkhaus, einst ORF-Wien-Arbeits- und Sendestätte statt. Nur wenige Gehminuten entfernt vom Karlsplatz, einem der öffentlichen Hotspots des Festivals das sich vor allem künstlerisch mit Klimawandel, -krise, – katastrophe … auseinandersetzt.
Aley Jad Assi, Jasmin Ghashami, Michael Grieser, Simon Friedl, Florian Huber und Sarah Wittmann vertraten bei dieser Veranstaltung den 12-köpfigen Jugendbeirat und organisierten nicht nur diesen aktionistischen Auftakt, sondern moderierten auch abwechslungsreich das Panel „Wie kann eine sinnvolle und gesunde Rolle für junge Menschen im Klimaschutz aussehen?“
Sie selber mussten sich dabei aber auf Fragen an die eingeladenen Gäst:innen beschränken: Luisa Neubauer (bekannte Klimaaktivistin aus Deutschland), die (ober-)österreichische Fridays for Future Aktivistin Lea Moser, Jakob Wiesbauer-Lenz (Sachbearbeiter aus dem Klimaministerium), Anna-Sophie Prosquill (Exxpress-Redakteurin), Isolde Gottwald (Wissenschaftlerin an der Uni Wien) und den WU-Studenten Marco Bruno – die meisten jung, aber doch nicht mehr jugendlich.
Und dann kam doch noch eine recht junge Stimme – kürzest zu Wort. Der handschriftliche Brief einer 13-jährigen Maria wurde auszugsweise verlesen; hier dürfen wir ihn komplett veröffentlichen – als Foto und als abgetippten Text:
Lieber Jugendbeirat,
Meine persönliche Meinung zur Klimakrise ist, dass wir unbedingt etwas ändern müssen. Es ist traurig, unsere Welt so leiden zu sehen. Die Klimakrise ist generell ein Thema, das meine Generation direkt betrifft. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese Wünsche respektiert und vielleicht umsetzt.
Es ist Zeit, dass wir jeden Menschen anhören und nach seiner Meinung fragen. So können wir unsere Zukunft absichern.“
Unter ihren Vornamen und ihr Alter setzte die Briefschreiberin noch die koreanischen Schriftzeichen für Dankeschön (gamsahaeyo).
Apropos Aktivismus: Aus dem Publikum wurden noch zwei Aktionen angekündigt – der nächste (internationale) Aktionstag von Fridays For Future am 24. April 2026, 10 bis 12 Uhr, zwischen den beiden großen (Natur- und Kunsthistorischen Museen neben dem Maria-Theresia-Denkmal in Wien unter dem Motto „Geld für die Zukunft statt fossile Steuergeschenke“.
Und am Tag davor (23. April 2026, aber noch mit ungewisser Uhrzeit und ebenso offenem Ort) ausgehend von St. Marx für Alle, aber gemeinsam mit anderen lokalen Initiativen. Gegen die Räumung der Initiative in St. Marx wie sie just am Tag der Klima-Biennale-Eröffnung einige Stunden davor eben in St. Marx passiert ist. Und damit gegen weitere Versiegelung und mehr Klimaschutz.
fridaysforfuture.at –> Aktionstag 24. April 26
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