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Screenshot von der Homepage des österreichischen Behindertenrates
Screenshot von der Homepage des österreichischen Behindertenrates
05.05.2026

„Gerade jetzt darf bei Menschen mit Behinderungen nicht gespart werden“

Österreichischer Behindertenrat – gesetzliche Interessensvertretung – zum europäischen Protesttag für Gleichstellung fordert: Gleiche Rechte, Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und volle Teilhabe.

„Gleichstellung darf nicht beim Bekenntnis stehen bleiben. Zum Europäischen Protesttag am 5. Mai fordern wir konkrete Fortschritte: Die Vorschläge liegen mit unserem Positionspapier 2026 auf dem Tisch. Jetzt braucht es den politischen Willen von Bund, Ländern und Gemeinden, Barrieren abzubauen, Diskriminierung wirksam zu bekämpfen und volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen endlich konsequent umzusetzen“, erklärt Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrats.

Der Österreichische Behindertenrat ist die gesetzlich verankerte Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in Österreich. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er Positionspapiere mit zentralen Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen. Das aktuelle Positionspapier wurde im April 2026 verabschiedet und bündelt Maßnahmen an Bund, Länder und Gemeinden für eine menschenrechtskonforme Behindertenpolitik.

Screenshot von der Homepage des österreichischen Behindertenrates
Screenshot von der Homepage des österreichischen Behindertenrates: Broschüre mit den Forderungen, genannt Positionspapier

Österreichweit einheitlich!

Das Positionspapier enthält zahlreiche konkrete Forderungen. Dazu zählen etwa bundesweit einheitliche Unterstützungsleistungen, bessere Rahmenbedingungen für inklusive Bildung und einen inklusiven Arbeitsmarkt, barrierefreie Gesundheitsversorgung sowie wirksame Maßnahmen gegen Diskriminierung und Armut. Mit dem aktuellen ÖBR-Positionspapier liegen konkrete Vorschläge vor, wie notwendige Verbesserungen umgesetzt werden können.

„Artikel 28 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Österreich zu sozialem Schutz und einem angemessenen Lebensstandard. Gerade jetzt darf bei Menschen mit Behinderungen nicht gespart werden. Wer hier kürzt, verschärft Armut und verhindert Teilhabe. Hier ist die Politik in der Pflicht zu handeln“, so Klaus Widl.

Der Behindertenrat fordert Politik und Öffentlichkeit auf, die notwendigen Maßnahmen rasch umzusetzen. Das Positionspapier 2026 steht auf der Website des Österreichischen Behindertenrats zur Verfügung.

behindertenrat –> forderungen

Einer der drei Hauptpreisträger: Kurt Engleder
21.03.2026

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