„Wienopolis“, wie sie seit dem Vorjahr auf Wunsch von Kindern heißt, startet am Montag, 24. August 2026 um 10 Uhr – und dauert bis Freitag (28. August 26; 17 Uhr).
Täglich wählen Kinder (8 bis 13 Jahre) ihre eigene Regierung. Alle dürfen wählen, niemand wird ausgeschlossen. Und die Kinder üben in ihrer einwöchigen Stadt in Volkshalle und Arkadenhof des Wiener Rathauses alle Jobs aus. Von den gewählten Regierungsmitgliedern über Post, Gasthaus, Müllsammeln und trennen, Bank, Finanzamt, Sekretariats-Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen, Gestaltung von TV-Beiträgen oder Artikel für die Tageszeitung (mit Kinder I Jugend I Kultur I und mehr…). Umfragen durchführen, forschen, studieren … Übrigens Studienzeit wird genauso bezahlt wie Arbeitszeit. Und: Wählen findet in der Arbeitszeit statt und ist daher bezahlt.
Seit mehr als 20 Jahren regieren Kinder immer eine Arbeitswoche lang Teile des Wiener Rathauses. So hieß diese Aktion im Rahmen des wienXtra-Ferienspiels auch lange „Rein ins Rathaus“. Seit dem Vorjahr trägt die Kinderstadt einen neuen Namen: „Wienopolis“. Sowohl diesen sowie weitere Veränderungen hatten Kinder bei mehreren Treffen besprochen und beschlossen.
Auch zwischen dem letzten Tag von „Wienopolis“ 2025 und dem ersten heuer gab es wieder Kinder-Treffen in der Planungswerkstatt mit wiederum einigen Veränderungen. Die sind alle in der Willkommens-Zeitung im Hauptartikel auf Seite 1 dort aufgelistet – weiter unten gibt’s alle vier Seiten als Bilder.
Wichtigste sind wohl eine Mädchen-Quote für die Regierung, festgelegt in der Verfassung der Kinderstadt. Dazu kommen wieder neue Geldscheine (Holli Cent), von Kindern entworfen, ein Mädchenclub, mehr Speisen-Angebote, eine Gaming-Station…

Am Montag regiert – bis zur neuen Wahl am Nachmittag – die am letzten Tag des Vorjahres gewählten Kandidat:innen.
Die Gesetze in der Kinderstadt werden von täglichen großen Bürger:innenversammlungen im Zentrum des Arkadenhofes beschlossen, Die Regierungen dürfen aber alleine Verordnungen erlassen, vor allem, um auftauchende dringende Probleme zu lösen. Gibt es zu wenige freie Arbeitsplätze, wird oft die Maximal-Arbeitszeit bei einer Station verringert, so dass Jobs wieder früher frei werden. Und damit nicht gleich zu Beginn eine Jobkrise auftaucht, startet die Kinderstadt am Montag mit Höchst-Arbeitszeit von zwei Stunden.

Außerdem gilt zu Beginn durch eine Verordnung, die die Regierung am Freitag noch erlassen hat, dass Arbeiten, für die zuvor eine Ausbildung erforderlich ist, diese auch ohne eine solche ausgeübt werden können – bis genügend Bürger:innen überhaupt die Chance hatten, eine Ausbildung dafür zu machen. Mehr auf den Zeitungsseiten und in der Info-Box ganz am Ende.
Auch so geht’s zur Zeitung zum Durchblättern
Kinderstadt im Wiener Rathaus, Volkshalle und Arkadenhof
im Rahmen des wienXtra Ferienspiels
24. bis 28. August 2026
10 bis 17 Uhr
Gratis, ohne Vor-Anmeldung
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