Identität – ein Riiiiiesenriiiiiesenthema. Dem Geschwister-Duo Rosa (Text) und Donna (Choreografie) Braber gelingt es derzeit im Dschungel Wien, sich dem vielfältig, kreativ, schräg, charmant und vor allem mit viiiiiel Witz in mehreren Szenen zu nähern. Und dabei sich auch selber auf die Schaufel zu nehmen.
Das beginnt schon beim fast unmöglichen Titel, der die (Selbst-)Ironie in sich trägt: „Die weltweite, große, äußerst wichtige, lang erwartete „Wer bin ich“-Show“. Und startet auf der Bühne – derzeit, leider nur wenige Vorstellungen, im Dschungel Wien, dem Theaterhaus für junges Publikum im MuseumsQuartier – mit handgeschriebenen Plakaten vom Prolog vor dem Prolog. Die handgestrickten Accessoires im Widerspruch zu einer schillernd-glänzenden Spiegelwand auf der einen Seite der Bühne im Hintergrund und im andren Eck eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre für die angekündigte Talk-Show.
Denn solche Elemente sind nicht nur im Text angekündigt, sie werden mit Licht und Sound auch so in der Performance bald nach Beginn angeteasert mit Gäst:innen wie Leo Lampenschirm, der sich als ein solcher (wohl-)fühlt und der Professorin und Titelsammlerin Will Weißbescheid.
Teils Playback-Ton und nur lippensynchrone Sprechbewegungen vermitteln TV-Studio-Feeling mit abwechslungsreichem Programm. Zwischendurch als Stargesangs-Duo – klarerweise ebenso wie Konzept, Bühne, Kostüme, Sound und die gesamte Performance ausschließlich die schauspielerisch-tänzerischen Sisters.
Die humorvolle Stunde kippt aber nie in Klamauk, sondern spielt immer wieder den einen oder anderen Aspekt von der Suche nach (der eigenen) Identität an – bis hin zum Gang vor die wie ein Paravent aufgestellte schon erwähnte große Spiegelfläche – „Zweifels-Booth“ (Stand) genannt. Durch die eckig postierten Wände ergeben sich viele Zerrbilder jeder der Figuren, die sich vor ihr postiert. Sozusagen das geflügelte Wort „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“, das ein medial allgegenwärtiger „Philosoph“ vor fast einem Jahrzehnt zum Buchtitel erhob.
Gegen Ende der (Talk-)Show spielen Rosa und Donna Braber mit Fragen rund um Identität auch das Publikum an, mit einer weiteren TV-Format-Persiflage preisen sie den Kauf diverser (!) Identity-Kits an – vom großen Reise-Package noch Bali bis zur kleinen Info-Box.
Einige der Top unternehmerischen Projekte – Kategorie Entrepreneurship 2026 im Bundesfinale von Jugend Innovativ – wurden von Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… schon in vorherigen Berichtsteilen vorgestellt – bei Inklusion und Barrierefreiheit sowie jenes vom Sonderpreis Lehrlinge in der ersten Überblicksgeschichte der diesjährigen, 39., Awards und als eines der ebenfalls Bundesfinal-Projekte beim Bewerb der Junior-Firmen. Sie werden – zwecks Übersichtlichkeit – hier noch kurz präsentiert, die Links zu den beiden angesprochenen Beiträgen am Ende dann als erste.
Wessen Hände so stark zittern, dass Spielfiguren nicht mehr bewegt werden können, ohne (viele9 andere dabei umzuwerfen, kann mit der Erfindung von David Chencean, Samuel Brunner, Michael Sysel und Georg Kotzian aus der HTL Rennweg dennoch spielen. Das Quartett entwickelte – nun schon in der dritten und vierten Version von Prototypen Eingabegeräte mit breiten Feldern unabhängig vom Spielfeld selbst. Dort werden die Figuren dann – derzeit bei Schach, später aber auch bei anderen Brettspielen – wie von Geisterhand durch Elektromagnete bewegt.
Dafür gab’s den Sieg in dieser Kategorie.
Das erste „Aha“-Erlebnis bei jenen Produkten, die Martina Büchele und Larissa Gmeiner vom BSBZ Hohenems (Bäuerliches Schol- und Bildungszentrum), verkaufen: In Vorarlberg gibt es Wasserbüffel!
Denn ihre regionalen Natur-Kosmetika unter ihrem Markennamen „alvora.care“ sind ein Mix aus der Molke von Wasserbüffel-Milch, Mazerat (Kaltwasserauszug) der Pflanze Beifuß sowie Bienenwachs. Besonders die einjährige Pflanze habe antivirale Wirkung. Die Fähig- und Fertigkeiten für die Herstellung im Labor sind Teil ihrer schulischen Ausbildung.
Um aber Cremen und Pflegebalsam auf Haut und Lippen aufbringen zu dürfen, mussten klarerweise externe Laboranalysen samt Zertifizierung in Auftrag gegeben werden – nicht gerade billig. Für die Aufbringen der entsprechenden 4500 Euro organisierte das Duo eine Crowdfunding-Kampagne.
Ach ja, die Bestandteile sind wirklich regional, denn Beifuß kommt aus Nenzing, das Bienenwachs aus Egg. Und auf dem Heldernhof in Höchst gibt es Wasserbüffel, die anfallende Molke wurde bislang als Abfall entsorgt. Jetzt kannst du dich damit einschmieren 😉
Die beiden Jugendlichen haben aber nicht nur die Produkte erdacht und erste Versionen selber „gebraut“ – „jetzt haben wir einen externen Herstelle“, so die mittlerweile Start-Up-Unternehmerinnen -, sondern auch mehr als einen Marketing-Gag kreiert: einen §d-gedruckten Wasserbüffelkopf auf dem Deckel der Cremen. Ihr Gesamtpaket brachte ihnen Platz 2 im Finale ein.
Platz 3 – wie übrigens auch beim Junior-Companies-Bundesfinale – ging an Katharina Müller, Lisa Bühler, Freya Berger, Kim Vonbank und Antonella Gasparević von der HTL Dornbirn (ebenfalls Vorarlberg). Mit „Lunara“ (abgeleitet vom lateinischen Wort für Mond bzw. Zyklus) stell(t)en sie mit regionalen Materialien (Biobaumwolle und Elastan) modische Slips mit Täschchen für wieder verwendbare (Knick-)Wärmepads gegen Regelschmerzen her.
Solche gibt es zwar am Markt, gestehen die fünf Jugendlichen, „aber meistens mit Wegwerfpads, die mit wiederverwendbaren sind erstens viel teurer – unsere kosten 30 € – und außerdem nicht so stylisch.“
Obwohl Legasthenie schon sehr lange bekannt ist, es dafür hilfreiche Unterstützung gibt, dauerte es bei einem Mitglied des Teams „Lumo“ aus der HTL Spengergasse (Wien) in seiner Volksschulzeit einige Jahre, bis man draufgekommen ist. Bei einigen aber noch viel länger. Bisherige – auch digitale – Trainings-Einheiten bzw. Apps waren / sind Lars Hornig zu langweilig. Gemeinsam mit Ayana Akimalieva, Jennifer Dumitriu, unterstützt von Monika Komsić und Anna Erdélyi stellten sie im Bundesfinale in der Expedithalle der Brotfabrik (Wien-Favoriten) „Lumo“ vor. Hier funktionieren die Übungsschritte eher wie ein Spiel, das auch bei Jugendlichen auf Interesse stoßen könnte.
Im kommenden Schuljahr will das Team im gemeinsamen Diplomprojekt die spielerische Lern-App zur Marktreife für Bildungsinstitutionen bringen.
Wer kennt sie nicht diese Zettel mit Bitte, bei der Suche nach entlaufenem Hund oder einer Katze zu helfen – einige ausgedruckte Zeilen mit kleinem Foto. In Österreich registrierte Hunde und Zucktkatzen müssen mit einem Mikro-Chip gekennzeichnet sein. Hilft bei der Suche aber erst, wenn jemand ein Frauerl- oder Herrl-loses Tier zu Veterinär:in oder in ein Tierheim bringt.
Als die Katze eines Freundes verschwunden ist, entwarf Jonas Zeindl mit Benjamin Kirchner, Fabian Klingenschmid, Florian Niederwieser, Mathias Oberladstätter, Mario Roncov, Fritz Schattel, Paul Sieberer und Simon Viertl einen metallenen QR-Code-Anhänger für Kleintiere. Damit hatten die wenig Freude. Und so warfen sie dieses Konzept über Bord und tüftelten an einer anderen Lösung.
Mit einer Plattform samt App, die über Bildsuche funktioniert kam das Team ins Bundesfinale von Jugend Innovativ 2025 /26.
Und so läuft’s: Findest du ein herumirrendes Tier, machst du ein Handyfoto, lädst es auf die Plattform „PetConnect“ – Achtung derzeit findest du unter diesem Namen kleine Computerspiele, das Schülerprojekt ist noch in der Beta-Testphase.
„Ein KI-Modell analysiert biometrische Merkmale wie Fellmuster oder Gesichtsstrukturen und wandelt diese in einen digitalen Fingerabdruck um. Unter guten Bedingungen liegt die Trefferquote bei 90 Prozent.“, heißt es in der Kurzbeschreibung des Projkets der HTL Anichstraße (Innsbruck, Tirol). „Da jedoch ein verwaschenes Foto einer schwarzen Katze in der Dämmerung schnell an seine Grenzen stößt, ergänzten die Schüler die Bilderkennung um präzise Geodaten. Die Software gleicht den Fundort in Millisekunden mit dem bekannten Lebensraum ab und listet die wahrscheinlichsten Treffer auf“, so die weitere Beschreibung.
Die Weiterentwicklung soll zu einem Abo-Modell führen (die Jugendlichen nennen 1 Euro pro Monat) – oder alternativ zu einer akut anfallenden einmaligen Notfallgebühr.
Der in diesem Jahr erstmals vergebene Sonderpreis für Lehrlinge – dank Kooperation mit der Austria Marshall Plan Foundation und AFS – Austauschprogramme für interkulturelles Lernen – ging übrigens ebenfalls an ein Entrepreneurship-Projekt: Eine ganze zweite Klasse der LandesBerufsSchule (LBS) – für Verwaltungs-Assistent:innen in Schrems (Waldviertel, Niederösterreich) hatte einen „Escape Room“ für AWL (Allgemeine WirtschaftsLehre) mit Aufgaben und Rätseln aus diesem Fach entwickelt. Der soll in einer weiteren Entwicklung als Unterrichtsmaterial vermarktet werden.
Als Lohn gibt es – im Gegensatz zu den Kategorien des Bewerbs – kein Preisgeld, sondern fünf 5 Wildcards im Rahmen des Lehrlingsaustausches Österreich-USA mit einem dreiwöchigen Aufenthalt an der Miami University in Oxford im US-Bundesstaat Ohio.
Breite, wild abstehende dunkelrote Haare, große karierte Hose. Auch ohne rote Nase erinnert so eine Figur an Clown. Sein Name Pantalu klingt – vielleicht nicht zufällig – nach Pantalone, einer Figur aus der italienischen komödiantischen Theatergattung Commedia dell’arte (abgeleitet vom Wort für Hose – pantaloni).
Dieses Bilderbuch hat sich die Illustratorin Uta Polster – und nicht wie ursprünglich hier gestanden ist, die Autorin Julia Dorothea Gaidt – ausgedacht. Pantalu wird auf eine fast fünf Dutzend Seiten lange Reise geschickt, das Glück zu suchen.
Die erste Station seiner Suche bringt ihn auf eine Blumenwiese, wo ihm Gänseblümchen zuflüstern „Pflück uns!“ Das lässt sich Pantalu – offenbar ein Kind, da die Autorin aus Pronomen immer es verwendet – nicht zwei Mal sagen. Gepflückt in einen der großen Hosensäcke gestopft. Und, was wohl (fast) jedes Kind weiß, nach ein paar Stunden schauen die Blütenblätter eher verwelkt aus.
Dass sich Seifenblasen – auf einer der folgenden Doppelseiten – so gar nicht einfangen lassen… eh kloar. Und so geht es Station für Station ähnlich erst freudig und dann sehr enttäuscht weiter.
Aber, natürlich bleibt es nicht dabei, und Panatalu findet wohl anderes, das glücklich macht. Was das ist und wie es dazu kommt und dass Glück auch zu jenen Dingen gehört, die durchaus mehr werden (können), wenn sie geteilt werden… – nein das Glück, das du vielleicht empfindest, wenn du die überraschende Wendung liest und siehst, soll hier nicht zerstört werden 😉
PS: Wie – nun, einen halben Tag nach der Erstveröffentlichung dieser Buchbesprechung – schon oben erwähnt geht die Geschichte auf die Illustratorin zurück. Die ursprüngliche Vermutung, dass sie von der Autorin stammt, war eben nur eine solche. Nach der Veröffentlichung meldete sich die Illustratorin und schrieb, dass eben sie Pantalu erfunden hat. „Sie ist entstanden für ein Buch, das noch nicht veröffentlicht und noch in Arbeit ist. Dieses Buch hat die Autorin Julia Dorothea Gaidt zu der Story mit dem Glück veranlasst und mir zukommen lassen. Daraus habe ich dann das Buch Pantalu sucht das Glück entwickelt, gezeichnet und den Satz für die Druckerei gemacht.“
Irgendwann reichte es ihr. Nicht richtig wahrgenommen, oder zumindest fühlte es sich so an, beschloss die pubertierende Jugendliche, sich aus dem alltäglichen Hamsterrade möglichst zu verabschieden. Um den häufig gefühlten Zwischenzustand ebenso abzulegen, beschließt Jecinta ab nun ausschließlich J zu heißen.
So will sie auch angesprochen werden. Und sie deaktiviert sämtliche Social-Media-Apps. Nur mehr via SMS ist sie erreichbar bzw. neben Kommunikation von Angesicht zu Angesicht nutzt sie die schriftlichen Nachrichten über ihr Mobiltelefon. Dazugehören möchte sie ohnehin nirgends, vor allem in keine Schublade.
Gleichzeitig lässt Lilly Axster in ihrem neuen, jüngsten Werk „Ich sage Hallo und dann NICHTS“ vielschichtig, subtil, behutsam, oft in vielsagenden Andeutungen, immer wieder auch humorvoll tief in die Psyche (verletzter) Jugendlicher blicken. Da ist die schon genannte J, eine Jugendliche eher auf der Suche nach ihrem Platz in dieser Welt. In der Entscheidung bzw. dem folgenden Bemühen, „Nichts“ sein zu wollen, schwingt doch unausgesprochen zwischen den Zeilen mit: Ich bin doch wer und nehmt mich endlich wahr – so wie ich bin, sein bzw. gesehen werden will.
Dann taucht tatsächlich eine neue Mitschülerin auf, die J so nimmt wie sie es sich wünscht: Leonie, die sich selber Leo nennt, fallweise auch Mini- oder Checker-Leo oder noch wieder anders. Die beiden verstehen einander. Und doch ist es nicht so einfach, denn Leo, die in einer betreuten sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft lebt, ist nicht nur eine Persönlichkeit, sie ist viele, eine ganze Wir-Gemeinschaft. Das macht’s für J und andere nicht leicht. Für sie selber natürlich noch weniger.
Mit dieser Geschichte ging die aktuelle Christine-Nöstlinger-Preisträgerin fast zwei Jahrzehntelang schwanger – wie sie bei der Buchpräsentation schilderte. Immer wieder und vielfach hat sich der Ausgangsplot Pokerfache und Milchgesicht gewandelt. Und letztlich durch tragische Erfahrungen von Klient:innen von „Selbstlaut – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, wo Axster arbeitet, zum jetzigen Roman.
Die Aufspaltung in Viele, vormals multiple Persönlichkeit, heute als dissoziative Identitäts-Struktur bezeichnet, ist eine Strategie (junger) Menschen (sehr) früh erlittene sexuelle Gewalt in organisierten, rituellen Gewaltstrukturen überhaupt psychisch überleben zu können. Diesen Hintergrund lässt Lilly Axster auf der vorletzten Seite im Buch direkt anklingen.
Trotz dieses argen Backgrounds ist der Jugendroman an keiner Stelle deprimierend – und vor allem gar nicht darauf beschränkt. Er spricht sozusagen fast allen Jugendlichen irgendwie aus der Seele – Troubles mit dem Nicht-Wahrgenommen-Werden, Probleme mit Eltern, Suche nach sich und Auseinandersetzung mit dem Umfeld, Außenseiter:innen-Dasein, dazugehören wollen oder lieber nicht…
Die beiden – oder ist es überhaupt nur eine und die andere „nur“ eine der Persönlichkeit einer Wir-Gemeinschaft? – sind jenseits aller Schwierigkeiten, die sie an den Rand drängen zu Außenseiter:innen machen, starke Persönlichkeiten.
„Hörst du immer noch keine Stimmen? Im Kopf, meine ich“, fragt Leo. Ich nicke. „Wie ist das, wie fühlt sich das an?“
Normal, will ich sagen, aber ich weiß sowieso nicht, was normal ist. Und wenn ich es wüsste, würde ich es nicht sein wollen. NICHTS ist nicht normal, sonst wäre es Etwas und nicht Nichts…“
Natürlich lässt die Autorin noch weiteres Personal auftreten, ihr Text ist wie praktisch jeder von ihr auch gefüllt mit Sprachspielen – in diesem Fall auch mit verspielten, teils springenden, Schriftarten am Beginn der meisten der 48 Kapitel.
Besonders witzige sind die „Hunde“-Geschichten die J mit Zineb teilt, einer Freundin – schon bevor Leo auf der Bildfläche auftauchte. Zineb hat einen Hund namens Mimmi. Mit Storys über den kriegt Zineb immer wieder J dazu, doch weiter zu kommunizieren und aus dem Nichts aufzutauchen. Und mit erfundenen – durchgezählten – über das Buch verstreuten skurrilen bis absurden Miniaturen über bellende und andere Geräusche von sich gebenden Hunden – diese jeweils in durchgängiger Kleinschreibung.
„hund acht: es war einmal ein hund, der hieß prince robert. Er lebte in australien. Manchmal rief er andere hunde an und bellte, winselte und schanubte ihnen auf die mailbox, was er erlebt hatte. Noch nie hat einer der anderen hunde abgehoben. Prince robert wusste nicht, ob es daran lag, dass hunde in der regel nicht telefonieren oder ob sie speziell seine nummer automatisch auf die box laufen ließen.“
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