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Szenenfoto aus "Die total verjüngte Oma oder Mister Bats Meisterstück", Volkstheater in den Bezirken

Zu viel vom Zaubertrank

So wie schon der zentral auf der Bühne stehende Tisch mit seinem alten gestickten Deckerl nur zweidimensional und bloß bedruckt ist, so werden im Laufe der gesamten rund 1¼ Stunden alle anderen Requisiten auch nur flach sein und magnetisch am Tisch oder wo auch immer erforderlich „picken“ – ob Schöpflöffel, Schultasche, Hefte, Rucksack, Tasche oder was auch immer.

Dreidimensional und live sind hingegen Schauspiel und Musik. Der Live-Musiker in einer Art Cockpit auf der Bühne sorgt auch für die Schlürf- und anderen Geräusche der Schauspieler:innen. Das Volkstheater tourt durch viele Wiener Bezirke mit einem Stück nach einem Buch von Christine Nöstlinger, dessen Titel für die Theaterversion umgedreht wurde. Aus „Mr. Bats Meisterstück oder Die total verjüngte Oma“ wurde „Die total verjüngte Oma oder Mister Bats Meisterstück“.

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Szenenfoto aus „Die total verjüngte Oma oder Mister Bats Meisterstück“, Volkstheater in den Bezirken

Verjüngung?

Die Story bleibt im Wesentlichen erhalten – mit einigen markanten Änderungen. Robi Seiferitz ist oft bei seiner Oma. Die leidet unter einem schmerzhaften Bein und kann daher nicht mehr so viel mit dem Enkel unternehmen. Der hat von Verjüngungen gehört. Aber neben Salben, Cremen, Tinkturen, Pillen und allem möglichen Zeug, das da so verkauft wird, gibt’s auch die magische Frau Arabella Bat, die aus einer klitzekleinen Tasche große Tafeln Schokolade hervorzaubert und die sogar – wenn wer solche nicht mag – in Wurst verwandeln kann. „Die alte Bat“ (Robi) – „hör mal, die ist drei Jahre jünger als ich“ (Oma)  hat noch einen Bruder, der gar über ein großes Versuchslabor verfügt und allerhand erfindet.

Vielleicht… gedacht, gesagt, getan. Robi und Oma, mit Vornamen Alice, machen sich auf den Weg zu diesem Mr. Bat. Der kann zwar über eine Art Telefonzellen-Aufzug genannt „Transmutation“ Leute durch „Dematerialisierung“ in andere Räume und Zeiten schicken, aber …?

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Szenenfoto aus „Die total verjüngte Oma oder Mister Bats Meisterstück“, Volkstheater in den Bezirken

Zu viiiiiel

Ach, da fällt ihm ein, irgendwo im Keller gibt’s doch eine Kiste mit Erfindungen der Isabella Raubatmeier, einer Urahnin einige Generationen zurück. Und tatsächlich – ein braunes Fläschchen mit Verjüngungstinktur taucht auf. „Aber nur ein Löffelchen bitte“, meint er beim Aushändigen. Was die Oma gar nicht beherzigt, sondern, weil’s nach Eierlikör riecht und schmeckt auf einen Sitz austrinkt.

Folge: Die Oma ist wie der Titel schon verspricht „total verjüngt“ – ein Kind, im Buch ungefähr fünf Jahre, im stück zehn.

Pfeif auf viele erwachsene Regeln

Und das gibt Anlass für ziemlich viel Spaß – in beiden Versionen. In der Buchversion führt sie sich im Kindergarten auf, im Stück in der Schule. Da lebt Christine Nöstlinger ihre schon von Beginn an bedingungslose Kritik an so vielen erwachsenen Vorschriften, die Kinder einengen, aus. Dieses Buch – vor mehr als einem halben Jahrhundert, 1971, veröffentlicht – und die jetzige theatrale Umsetzung (Regie: Fanny Brunner) stellt durchaus in Astrid Lindgrens Pippi-Langsgtrumpf’scher Manier Vorschriften in Frage, fordert (mehr) Freiräume für Kinder. Und in diesem Stück bzw. Buch hat Nöstlinger das auch schon zu Beginn der alten Oma ins Gemüt geschrieben. Robi ist so gerne bei der Großmutter, weil die so wenig von den Benimm-Regeln hält, die sie selbst schon nicht ausgehalten, aber dennoch ihrem Sohn, Robis Vater, lange eingetrichtert hat.

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Schauspiel

Die Oma – sowohl als rund 70-jährige Frau als auch als Kind, dann eben auch körperlich befreiter – wird überzeugend von Claudia Sabitzer gespielt, ihren Enkel Robi – der gegen Ende checkt, Bat, ach Batman und Robin, verkörpert Sana Schmid. Was sich Robi nicht traut, für das angelt sich die Oma dessen Freund Tomi – dargestellt von Stine Kreutzmann, die auch Arabella Bat gibt. Vierter im Bunde der Schauspieler:innen ist Dennis Cubis, der sowohl den verschrobenen Erfinder Mr. Bat als auch die Generationen zurückliegende Tante (Rau-)Batmeier sowie die ganz unentspannte, auszuckende fast ein wenig zu klischeehafte Lehrerin Haslinger spielt.

Beatles bzw. The Mojos

Live auf der Bühne performt der Musiker Thomas Esser, nur der Song, dessen Titelzeilen aus dem Chor schon auf der Bühne stehen – „One Day Baby, we’ll be old“ wird eingespielt. Dieser Reckoning Song des israelischen Folk-Rock-Musikers Asaf Avidan und seiner Band The Mojos ersetzt Christine Nöstlingers Anspielung im Buch auf den Beatles-Song „When I’m Sixty-Four“ (1967, Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band).

Und noch wer hat immer wieder Kurz-Auftritte im Stück: Die beiden Kulissen- und Requisitenbringer und -wegräumer Georgios Taxifotis und Nicolaus Twerdy, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen.

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Szenenfoto aus "Die Räuber"

Schillers erstes Drama (selbst-)ironisch und mit viel (Rock-)Musik

Viel näher am Original als bei „Romeo und Julia“ tourt ab nun eine aber genauso witzige, spielfreudige Überschreibung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ durch Veranstaltungszentren in Wiener Bezirken. Das Volkstheater schickt – wieder in Kooperation mit dem innovativen, kreativen Bronski und Grünberg Theater – diesen Klassiker durch Volkshochschulen und Häuser der Begegnung. Als zusätzliches Element spielt Stefan Galler live auf der Bühne – schon lange vor Vorstellungsbeginn die gesamte Phase wenn das Publikum in den Saal kommt – auf dem Keyboard, später auch Gitarren, mit und ohne Strom. Wobei das Repertoire von Klassikern einerseits Versionen aus dem Pop- und Rockuniversum (Neil Diamond, Iggy Pop, Aretha Franklin, Jimi Hendrix, Rolling Stones…) und andererseits eigens von ihm für dieses Stück komponierte sieben Songs umfasst. „Nebenbei“ schlüpft er in die Rolle des Boten und wird Luft-Drummer in Charly Moors Band.

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Szenenfotos aus „Die Räuber“…

Ausleben

Denn, aus Karl, dem erstgeborenen Lieblingssohn des Grafen Moor, wird Charly und das Doppel-o im Nachnamen natürlich englisch ausgesprochen. Er ist Leadsänger und Gitarrist einer Band mit seinem Namen „and the Buddy Boys“. Erst mit Popsongs, was den Vater, Chef des 50-Milliarden-Musikkonzerne „Easy Plate“ sehr freut. Deshalb investiert er in ihn, „macht“ ihn und seine Band erst – artig in grauen Anzügen und Pilzfrisur wie die frühen Beatles und andere Boy-Bands. So richtig ausleben und vor allem austoben und die Bühne im wahrsten Sinne rocken darf sich Julia Edtmeier aber erst in der späteren Phase der Klischee-Rockband.

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Szenenfoto aus „Die Räuber“

Starke Amalia

Seine Mitmusiker sind zwei aus der Gefolgschaft Karls aus dem Schiller‘schen Original, Spiegelberg und Roller – gespielt von Doris Hindinger, die vor allem auch den sehr patriarchalen Vater der Lächerlichkeit preisgibt sowie Anton Widauer, der vor allem als des Schlossherren Pflegetochter Amalia – für damalige Verhältnisse (1781) schon recht selbstbewusst und emanzipiert von Schiller geschrieben – zwar den Grafen bedient, aber der blöden, übergriffigen Anmache von Franz Paroli bietet.

Ach ja, Franz, wehleidig und gleichzeitig bösartig verkörpert von Charlotte Krenz, ist der zweite Sohn Maximilian Moors, den der Vater so gar nicht mag, ihn oft „vergisst“ und der ob seiner ständigen Zurücksetzung immer nur als Opfer gesehen werden will. Und auf Rache sinnt – die Haupthandlung des ersten Stücks von Friedrich Schiller, ursprünglich nur als Lesedrama konzipiert: Intrigant verfasst er mehrere gefälschte Briefe und von einem Boten überbrachte Nachrichten – von Karl an den Vater samt Antwort, die den Erstgeborenen enterbt und somit ihn selbst begünstigt.

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Szenenfoto aus „Die Räuber“

Triggerwarnung

In knapp mehr als zwei Stunden mit einer Pause – spielt das kleine Ensemble das Drama aus der Sturm-und-Drang-Periode mit sehr viel Witz, (Selbst-)Ironie, Macho-Gehabe mit Text aus dem Original, das durchs Schauspiel offensichtlich demaskiert wird. Dennoch erachteten es die Macher:innen – Text & Konzept Kaja Dymnicki (auch Ausstattung – 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts) und Alexander Pschill (auch Regie) – für erforderlich, der Aufführung eine Triggerwarnung voranzustellen: Die Macho-Sprüche der Protagonist:innen und ihr toxisches männliches Agieren würden von deren Schauspieler:innen nicht geteilt, verkündete Co-Kuratorin für die Bezirkstourneen Anja Sczilinski, nachdem ihre Kollegin Julia Engelmayer, auch Dramaturgin dieser „Räuber“-Version Schillers Drama knapp zusammengefasst hat, bevor das Spiel bei der vielfach umjubelten Premiere im Veranstaltungszentrum der Brigittenauer Raffaelgasse (20. Bezirk) losging.

Die Vorbemerkung wirkt ein wenig irritierend, als ob das Publikum eine Gebrauchsanleitung für Theater nötig hätten. Doch, in der Pause darauf angesprochen, meinte der Regisseur zu Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr…: „Wir haben bei der vorigen Produktion (Rome & Julia) mehrfach böse Briefe und Reaktionen bekommen, sodass wir beschlossen haben, dass wir das jetzt jedes Mal davor klarstellen. Wir leben offenbar in einer sehr weidwund verletzlichen Zeit.“

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Szenenfoto aus
Szenenfoto aus „Die Räuber“
Szenenfoto aus "Romeo und Julia", sehr, sehr, sehr frei nach William Shakespeare - tourt mit dem Volkstheater durch die Wiener Bezirke

Romeo und Julia mögen einander nicht und sind schon um die 40

Romeo schnarcht lautstark vor sich hin, im Arm einen Kuschelhund, neben der Liege eine Gitarre. Auf der anderen Seite der Bühne büselt Julia in einem schmalen Himmelbett. Über sich ein großes Anarchismus-A im Kreis, neben dem Bett Pizzakarton, Playboy-Heft, eine Ananas und noch viel Zeug.

Ganz schön lange – bis sich die letzten Zuschauer:innen auf ihre Plätze begeben haben und noch ein bisschen länger – müssen Julia Edtmeier (Julia) und Stefan Lasko (Romeo) in diesen Positionen verharren. Bevor sie ihr schauspielerisches Spektakel in einer sehr, sehr, sehr freien Version von Kaja Dymnicki und Alexander Pschill (die auch Regie führten und sie noch für die üppige Bühne sowie die bunten Kostüme zuständig ist) nach dem berühmten Shakespeare’schem Liebesdrama, starten können.

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Szenenfoto aus „Romeo und Julia“, sehr, sehr, sehr frei nach William Shakespeare – tourt mit dem Volkstheater durch die Wiener Bezirke

Hotels Mama bzw. Papa

Die Story ist hier so ziemlich anders. Die beiden sind schon deutlich überwuzelt, so um die 40, leben noch immer in ihren elterlichen, hier gar nicht zerstrittenen, Häusern – Hotel Mama, Beate Montague (Alexander Jagsch) und Hotel Papa, Renato Capulet (Doris Hindinger). Die wollen ihre Kinder schon längst aus dem Haus haben. Die beiden aber wollen nicht nur dieses bequeme, versorgte Leben nicht aufgeben, sie mögen auch einander so gar nicht. Hätten sie mehr Energie, würden sie sich vielleicht sogar aktiv hassen.

So weit die Ausgangsgeschichte dieser Volkstheater-produktion, die derzeit bis 26. Mai durch die Bezirke tourt und fast jeden Abend in einer anderen Volkshochschule über die Bühne geht – und gemeinsam mit dem „Bronski und Grünberg“-Theater entwickelt wurde. Beim Besuch in der „PAHO“ (Per-Albin-Hansson-Siedlung in Wien-Favoriten) sorgte dieses nicht ganz zweistündige flotte, abwechslungsreiche, schräge Schauspiel für viele Lacher auch beim durchwegs älteren Stammpublikum des Tour-Theaters.

Von der weiteren Entwicklung der Story sei gar nicht allzu viel verraten, so manch überraschende Wendung wäre doch schade vorweg gespoilert zu werden.

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Szenenfoto aus „Romeo und Julia“, sehr, sehr, sehr frei nach William Shakespeare – tourt mit dem Volkstheater durch die Wiener Bezirke

Zweite, gesellschaftspolitische Ebene

Preisgegeben werden kann sehr wohl, dass sich zu den Genannten noch als fünfte Akteurin auf der Bühne Agnes Hausmann gesellt, die wandlungsfähig sowohl in die Rollen von Romeos Kumpel Mercutio als auch die des kiffenden, dealenden Pater Lorzeno schlüpft und obendrein den diktatorischen, faschistoiden Fürsten gibt. Letzteres gibt Anlass für eine hin und wieder angesprochene zweite Ebene dieser Inszenierung – das Spiel um Demokratie und deren Gefährdung. Ebenso spricht vor allem die widerständige, aufmüpfige, Konventionen brechende Julia Macho-Verhalten an, auch wenn sie feststellt, dass sich das alles im Mittelalter abspielt.

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Szenenfoto aus "Schwarze Schwäne"

Roboter für die alte Mutter?

Eine rosa Wand, ein großes Guckloch auf eine graue Hausfassade, zwei Schauspielerinnen auf der Bühne, der jeweiligen, immer wechselnden, stets in einem anderen Wiener Bezirk. Das Volkstheater tourt seit Kurzem – bis Mitte Jänner 2025 – mit einem Stück über Pflege älterer/alter Menschen durch die Bezirke. Für viele im Publikum ein recht nahes Thema

In Christina Ketterings „Schwarze Schwäne“ ((Begriff für sehr selten vorkommende Ereignisse) liegen sich die beiden Töchter ihrer älteren, pflegebedürftigen Mutter in Worten in den Haaren. Bei einem Besuch in der mütterlichen Wohnung stellen sie fest: Acht Wochen nicht gelüftet, genauso lange war die alte Frau nicht aus dem Haus. Vermeidet, wenn sie einmal rausgeht die Zusammenkünfte der Bewohner:innen des Baus in einem Kiosk. So gehe das nicht weiter. Was tun mit der Mutter.

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Szenenfoto aus „Schwarze Schwäne“

Heim oder nicht?

Es gäbe auch feine Pflegeheime, so die Ältere. Auf keinen Fall, so die Jüngere. Beide begutachten ein Heim. Und dann ist auch der Älteren klar: So sicher nicht. Aber was dann? In ihrer eigenen Wohnung könne die Mutter – unbetreut – auch nicht bleiben.

Die Jüngere, Mutter zweier Kinder, baut in der eigenen Wohnung um. Sichtbar gemacht durch einen aufgehängten rosa Vorhang.

Doch die Mutter redet mit der Tochter nicht. Und ist auch sonst offenbar nicht ganz „pflegeleicht“. Zunehmend zeigt sich Merle Wasmuth, die diese jüngere der beiden Frauen spielt, genervt. Zuckt mitunter aus. Hilfe von ihrer Schwester – Elisa Seydel
 – kommt null. Nada. Nichts.

Pflegeroboterin

Die taucht erst, und das recht häufig auf, als – auf ihr Anraten – Roboter Rosie (Fabia Matuschek) einzieht. Deren Dienste erfreuen die Mutter, sie wird sogar gesprächig… – hören wir aus den Gesprächen der beiden Schwestern. Die Mutter? Die taucht als Figur gar nicht auf. Das ist nicht nur eine Frage der Inszenierung (Regie: Anne Bader, die auch für die Bühne verantwortlich zeichnet), sondern schon des Stücktextes (Christina Kettering).

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Szenenfoto aus „Schwarze Schwäne“

Über andere hinweg entscheiden

Eine spannende bewusste Entscheidung, die gleichzeitig ein Grunddilemma transportiert: Wie bei Kindern und Jugendlichen ist es bei Älteren, aber auch bei Menschen mit Behinderung recht häufig so, dass über sie entschieden, geredet und so weiter wird, ohne diese selber zu fragen oder miteinzubeziehen.

Roboter Rosie – knall-pinker Hosenanzug (Kostüme: Nina Kroschinske) – hat bei der Autorin keinen Text. Wie die Mutter kommt die humanoide Roboterin dort auch nur über die Gespräche der beiden Schwestern vor. Die Regisseurin fand offenbar, zwei Abwesende seine bei zwei Spielerinnen vielleicht zu viel. Und so spielt Rosie eine dritte, eigenständige Rolle – samt Text. Womit auch die sich anbahnende Beziehung der älteren Schwester – die beiden Menschen haben im Gegensatz zur Maschine keine Namen! – zu Rosie auch mehr Drive kriegt; samt komplizierten emotionalen Folgen. Und einem heftigen Ende. Das hier sicher nicht verraten sei.

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wenn-der-roboter-zum-pflegefall-wird <- noch im Kiknder-KURIER

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Szenenfoto aus „Schwarze Schwäne“
Szenenfoto aus "Der kleine Prinz", Volkstheater in den Bezirken

Feuer niesen, Weisheiten ausspucken

Dafür, dass diese Theaterversion von „Der kleine Prinz“ durch Wiens Bezirke tourt und damit stets woanders gespielt wird, ist das Bühnenbild (Patrick Loibl, Studio Kudlich) ganz schön aufwendig. Zwischen zwei großen Vulkanen im Pappmaschee-Style und einer Riesenpflanze, die an eine Titanwurz mit einer aufrechten, länglichen Blüte in der Mitte erinnert, taucht er auf, der Reisende von Planet zu Planet, besser bekannt als die Hauptfigur des so weltweit erfolgreichen Buches von Antoine de Saint-Exupéry. Laut Wikipedia ist das 1943 erstmals veröffentlichte Buch in den vergangenen 80 Jahren in 505 Sprachen und Dialekte übersetzt worden, öfter erfolgte dies nur bei den heiligen Schriften des Christentums und des Islam, also der Bibel und dem Koran.

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Szenenfoto aus „Der kleine Prinz“, Volkstheater in den Bezirken

Kinderstimme vom Band

Die Volkstheater-Tourfassung lässt die berühmte Rahmenhandlung vom in der Wüste abgestürzten Piloten (dem Autor selbst) ebenso weg wie die Geschichte mit den Zeichnungen – wo Erwachsene statt eines Elefanten in einer Riesenschlange nur einen Hut sehen. Dass Erwachsene irgendwie seltsame Leute sind, wird hier als voraufgenommene Stimme eines Kindes (Jamo Bauer) eingespielt, auch wenn das weder im Internet noch in der Medieninformation steht und im Programmfolder kryptisch versteckt ist (mit besonderem Dank an…).

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Szenenfoto aus „Der kleine Prinz“, Volkstheater in den Bezirken

Zwei Schauspiel-Studierende

Und natürlich gehen sich in knapp mehr als einer Stunde für Fabian Reichenbach als irgendwie schüchtern und doch neugierigem „kleinen Prinzen“ nicht die Besuche bei allen vom Autor beschriebenen Planeten aus. In alle anderen Rollen schlüpft Hardy Emilian Jürgens – so wie sein Bühnenkollege Schauspiel-Studierender (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz -KUG). Ganz schön viel Stress zwischen Bühnenhintergrund und dahinter verschobener Puppenbühne in der Urania wo KiJuKU die Aufführung gesehen hat, sich immer wieder in doch recht aufwendige Kostüme (Vanessa Sampaio Borgmann) zu begeben: Als König, der sich über den nun einzigen Untertanen freut. Als Eitler mit Riesen-Papierschiff auf dem Kopf fordert er mehr und mehr Bewunderung ein. Wenn er den traurigen Alkoholiker spielt, der stets vergessen will und immer wieder umkippt, fordern Kinder den kleinen Prinzen auf, dem Trinker doch zu helfen. Großes Gelächter gab’s als der Reiche, der Millionen von Sternen zählt, weil er sie besitzt, so nicht und nicht auf die Frage des Besuchers eingehen will, wofür dieser Besitz denn nun gut sei. Einfach reich sein, das genügt ihm.

Säugetier aus dem Ei?

Weshalb Jürgens im Plüsch-Fuchs-Kostüm aus einem Riesen-Ei schlüpft, erschließt sich nicht wirklich. „Weil’s lustig ist und auf der Bühne ist alles möglich“, bekam Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… auf die Nachfrage nach der Vorstellung von Dramaturgin Lisa Kerlin zur Antwort.

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Szenenfoto aus „Der kleine Prinz“, Volkstheater in den Bezirken

Beeindruckt zeigten sich die jungen Besucher:innen, von denen vielen das letzte Viertel zu lang zu werden schien, von den immer wieder eingebauten Lichtspielen mit Lampen und der großen Disco-Kugel, die sozusagen einen Sternenhimmel erzeugten. Und ein großes „Oha“ war zu hören, als der erste Nieser des kleinen Prinzen von einer kleinen Flamme begleitet war – sozusagen ein Hatschi-Drachen.

Spannend auch, dass die Schlange in der Wüste nur als Spiel des kleinen Prinzen mit einer Taschenlampe – und einer Stimme aus dem Off funktionierte. Dass er DIE zentralen Sätze, die sich von der ganzen Geschichte längst verselbstständigt haben am Ende einer langen Schnur, die er rauskotzt, scheinbar aus dem Mund zieht – sollte wahrscheinlich auch lustig wirken; relativiert aber möglicherweise die bedeutungsschwangeren Weisheiten „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

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Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel "Frankenstein" vom Volkstheater in den Bezirken

Monster-Story als Live-Hörspiel mit (lauter) Musik

Frankenstein, vielmehr das von ihm geschaffenen Monster, das viel zu oft unter dem Namen seines Schöpfers durch Erzählungen geistert, als Live-Hörspiel mit (sehr) lauter Musik tourt derzeit durch Wien. Bis 8. November 2023 lädt das Volkstheater in den Bezirken in Volkshochschulen, Häuser der Begegnung und andere Veranstaltungsorte quer über Wien verstreut. Und diese Version von „Frankenstein“ verdient sich definitiv viel mehr, vor allem jüngere, Zuschauer:innen als Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… in der Floridsdorfer Angerer Straße erlebt hat. Wo übrigens das Publikum – viele trotz anfänglicher Skepsis – am Ende begeistert applaudierten und „Bravo“ rief.

Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel
Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel „Frankenstein“ vom Volkstheater in den Bezirken

Ein Koffer voller Geräusch-Instrumente

Sören Kneidl, der auch Regie führte, betritt die Bühne, testet die Mikros – was aus den Publikumsreihen mit „lauter“ beantwortet wird. Und ihm den Gag ermöglicht, das habe er noch nie bei dieser Produktion gehört. Aus einem Köfferchen packt er eine uralte Kaffeemühle, eine Glocke und so manch andere Utensilien aus, die er im Laufe der folgenden rund 1 ½ Stunden verwenden wird, um diverse atmosphärische Geräusche zu erzeugen, eine große Holzklappe wird etwa zur quietschenden Tür…

Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel
Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel „Frankenstein“ vom Volkstheater in den Bezirken

Live-Musiker

Zwei Musiker in Kapuzen-Sweaters betreten wie Heavy-Metal-Musiker die Bühne; Lukas Böck fädelt sich hinter die Teile des mächtigen Schlagzeugs ein und Gadermaier platziert sich hinter der mit Strom versorgten Bass-Gitarre bzw. oberhalb einiger Fußtaster für Loopstation und Verzerrer.

Apropos Strom – der spielt in der Erzählung eine nicht unwichtige Rolle, um das aus menschlichen Leichenteilen zusammengeflickte Monster zum Leben zu erwecken. Die Autorin hatte Anleihe genommen bei Berichten darüber, dass der Physiker Luigi Galvani mittels Stromstoßes den Schenkel eines toten Frosches in Bewegung versetzen konnte.

Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel
Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel „Frankenstein“ vom Volkstheater in den Bezirken

Weitgehend entlang des Originals

Im Wesentlichen hält sich die Erzählung an das (übersetzte) Original von Mary Shelleys zunächst als Briefroman veröffentlichtes Buch. Victor Frankenstein, „der moderne Prometheus“ (antiker griechischer Mythos, nachdem Prometheus aus Lehm die Menschen schuf) wie es als Untertitel bei Shelley heißt, bastelt also seinen neuen Menschen. Henry, ein Freund, ist skeptisch.

Wie auch immer Frankenstein wird von einem Schiff in der Arktis, das ein abenteuerlicher Kapitän, der durchs ewige Eis zum Nordpol will, halbtot geborgen. Und erzählt die Geschichte seiner Erfindung. In der Ferne wird das aus dem Labor entkommene Monster, das schon getötet hat, gesichtet…

Während Frankenstein davor warnt, will der Kapitän es fangen lassen, um damit noch viel berühmter als mit der Expedition zu werden. Tour durch die Welt mit Ausstellung des gefangenen Monsters – mit einer Art „Des Kaisers neue Kleider“-Moment am Ende der mitreißenden Erzählung mit ebensolcher Musik.

Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel
Szenenfoto aus dem Live-Hörspiel „Frankenstein“ vom Volkstheater in den Bezirken

Schauer

Die gesprochenen Erzählpassagen mit Hilfe der stets live erzeugten Geräusche lässt die Geschichte ­- wenngleich sie in Grundzügen bekannt ist – mitunter mit dem einen oder anderen Schauer erleben; verstärkt durch die Untermalung der Musiker, die in manchen Passagen sozusagen die gefühlsintensive Fortsetzung der angeteaserten Erzählung spielen.

Über Grusel hinaus

Und dennoch bietet der „Frankenstein“-Abend noch mehr als die Grusel-Geschichte. Zum einen ist es der mehrfach wiederholte Satz, dass nur jene, die den einen oder anderen Schritt zu weit gehen, di Menschheit weiterbringen als jene, die zurückgehen. Und zum anderen ist es die fast rührende Szene, in der das Monster, das Sprechen gelernt hat, seinen Schöpfer bittet, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. „Ich war gütig und gut. Nur das Elend ließ mich böse werden. […] Ich bin bösartig, weil ich unglücklich bin.“…

Beides Fragen, die unabhängig von dem fiktiven Roman, der hier auf völlig neuartige Weise sozusagen lebendig wird, immer und überall aktuell sind.

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Kinderuni-Vorlesung im Hyblerpark (Wien-Simmering)

Im Park der Umwelt auf der Spur

Unter den Bäumen hier im oberen Teil des Hyblerparks gleich bei der U3-Station Zippererstraße liegen die Matten aus quadratischen Steck-Teilen, daneben stehen Kisten mit den Zutaten für Experimente und Spiele. Auf Plakatständern steht, was an welchem Platz im Angebot ist. Bei einer Station sitzen die Kinder im Kreis und greifen in Kübel mit Erde. Hier basteln sie Blumenbälle mit Lena. Bei Nour können sie wählen, ob sie tüfteln wollen, was in welchen Gegenständen drinnen steckt – Metall, Papier, Kunststoff usw. oder ob sie „einkaufen“ spielen.

Was hinterlassen wir nach dem Picknick

Bei Letzteren liegen Kärtchen mit Brot, Gebäck, Obst, Gemüse, Süßigkeiten und vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs in der Mitte. Marija, Hewin, Nevin, Nadine, Heda, Heman, Carolina, Matea, Fouad, Mosavi und noch viele andere haben hier schon jeweils fünf Kärtchen ausgewählt. Kriterium für den „Einkauf für ein Picknick“: Möglichst wenig Verpackung und damit Müll soll mitgebracht werden. Beim Besprechen in der Runde wird thematisiert, welche Verpackungsmaterialien wie laaaaange brauchen, bis sie sich aufgelöst haben.

Während die natürlichen Bananenschalen schon nach zwei Jahren zersetzt sind, kugeln die Plastikfolien, in die Gurken, die ja ohnehin eine Schale haben, gut 120 Jahre irgendwo auf der Welt herum. Das Aluminium de Getränkedose hat sogar eine Haltbarkeit von 700 Jahren.

Irgendwie dreht sich hier – nicht nur an diesem Nachmittag – alles um Umwelt. Von der dritten Station bei Mona schwärmen Kinder als Umfrager:innen aus, um die anderen Jung- und Jüngst-Studierenden der Kinderuni on Tour, aber auch andere Menschen im Park zu befragen, ob sie Müll trennen, welche Mittel sie zur Fortbewegung verwenden, ob Öffis, Fahrrad oder Auto…

Vorlesung

Klima steht auch auf der Tagesordnung der Vorlesung an diesem Tag, gehalten von der schon genannten Lena sowie Maja. Vor dem Plakat mit dem großen Foto eines Universitäts-Hörsaals sprechen sie – sehr im Dialog mit ihren Studierenden über die größten Klimakiller, aber auch darüber, was jede und jeder selber beitragen kann, um nicht die Erd-Erwärmung anzuheizen. Sowie über die „Maschinen“ gegen den Klimawandel, die Bäume und Pflanzen.

Bewegungsdrang

So manche Kinder verspüren darüber hinaus starken Bewegungsdrang und Lust auf actionreichere Spiele. Bälle fliegen durch die Luft und eines der Spielgeräte, eine Art mehrstöckiges Ringelspiel ist überhaupt ein Anziehungspunkt: Immerhin lässt sich so manches physikalische Gesetz wie die Fliehkraft hier praktisch und hautnah erleben 😉

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Als es in Wien einen Sommer lang kein Hasch gab…

„Tatort“ im TV – selbst wenn er spannend sein sollte -, ist nichts dagegen. Auch wenn das Ende sogar noch vor Beginn feststeht, denn das Volkstheaterstück „Ich bin alles – als mir die Stadt gehörte“ ist True Crime. Echtes Verbrechen. Aufstieg und Fall einer einstigen Groß-, was heißt Groß- einer Mega-Dealerin und nicht nur das. Auch wenn das doch männlich dominierte Unterwelt-Milieu sie „Pupperl“ nannte, war sie einige Jährchen Chefin.

Ihr Name fällt nicht, sie wird nicht einmal im Zeitungs-Ausschnitt erwähnt, der Teil des Programm-Zettels ist.

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Im Vorspann zum 13-teiligen PodCast (der Schriftstellerin Magda Woitzuck „Shit Happens“ im Südwestrundfunk) auf dem das Theaterstück aufbaut, wird sie genannt und dazu die folgenden Fakten: „Als Andrea M. verhaftet wurde, gab es einen Sommer lang kaum Haschisch in Wien. Als Teil eines Drogenrings handelte sie im großen Stil damit und behauptete sich in einem Milieu, in dem Frauen selten sind. Alleine Andrea wird für den Handel mit knapp 1000 Kilo verurteilt. Das reicht für drei Millionen Joints. Damals, im Jahr 2000, war die Großdealerin Ende zwanzig.“ Fünf Jahre Haft brachten ihr das ein, nachdem sie – aufgrund eines Verrates aus der näheren Verwandtschaft – verhaftet und später verurteilt wurde. Und im Sommer nach ihrer Verhaftung gab es angeblich in Wien kein Hasch. Das ganze Netzwerk der Dealer war „einkassiert“.

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Szenenfoto aus „Ich bin alles – als mir die Stadt gehörte“

Selbstbewusst

In die dramaturgisch bearbeitete Rolle dieser Unterwelts-Bossin schlüpft Sophia Mercedes Burtscher. Von Beginn weg und das ziemlich lange in einem plüschigen Ganzkörper-Rattenkostüm verborgen bis sie sich in mondänem Ball-artigen Kleid ent-puppt, erzählt sie szenisch den Werdegang dieser ungewöhnlichen, offenbar sehr selbstbewussten Frau, samt brutalen Einsätzen und Aktionen. Zwischen pinkem Mobil-Klo, das zur Kleiderkammer, zur Live-Video-Schalte usw. wird und einer kleinen Drehbühne (Bühne und Kostüm: Aleksandra Pavlović) spielt Burtscher (Regie: Charlotte Sprenger, die gemeinsam mit Calle Fuhr die Bühnenfassung geschrieben hat) auf einem schmalen Grat zwischen bewunderndem Rückblick und einer reflektierten Distanz.

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Szenenfoto aus „Ich bin alles – als mir die Stadt gehörte“

Gefühle ausgelagert

Wenn’s um Gefühle geht, kommt die Bühnenpartnerin ins Spiel – die Musikerin Pollyester spielt eBass und singt stark und einfühlsam. Irgendwie als Alter Ego oder das Innerste der „Chefin“, die am Ende auch nichts bereut – mit Ausnahme der fünf verlorenen Jahre im Knast, an denen für sie das Schlimmste war, „die Kinder nur durch Gitter sehen zu können“.

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Szenenfoto aus „Ich bin alles – als mir die Stadt gehörte“

Tour-Theater

Die Performance tourt seit Kurzem – und noch bis 4. April – durch Wiener Bezirke. Der Lokalaugenschein fand in der relativ neuen Spielstätte „Kulturfabrik“ in der Seestadt Aspern statt – die dortig U-Bahn-Station wäre auch der bessere Ausgangspunkt gewesen, wenngleich die von der Wiener MobilitätsApp angegebene vorherige Station näher ist. Aber der Weg führt durch so etwas wie zappendusteres Nirwana, stimmt auf die dunkle Unterwelt ein, um’s positiv umzudeuten 😉

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Szenenfoto aus „Ich bin alles – als mir die Stadt gehörte“