Umfrage eines Nachhilfeinstituts unter mehr als 1000 Schüler:innen und 400 Eltern über Umfang, Sinn und mehr rund um Hausübungen sowie, wen Kinder bzw. Jugendliche um Rat fragen.
Wo und wann tritt der Sinneswandel ein? So wie sich viele Kinder in einem unaufgeräumten, bespielbaren Kinderzimmer wohlfühlen, während die Eltern auf Zusammenräumen drängen, spielt sich ähnliches in so mancher Haltung rund um Schule ab. Während knapp mehr als ein Drittel von 1.194 befragten Schüler:innen (10 bis 19 Jahre) Hausübungen für sehr (7,4%) bzw. eher (26,9%) „sinnvoll“ halten, meinen mehr als zwei Drittel der 404 Eltern dies (44,6% sehr; 22,5 % eher).
Durchgeführt wurde die Umfrage vom Nachhilfeinstitut Lernquadrat gemeinsam mit dem Bundeselternverband, die Ergebnisse wurden nun (letzte Ferbruarwoche 2026) vorgestellt.
Weniger weit auseinander lagen die Einschätzungen des Zeitaufwandes: Rund ein Fünftel schätzte diesen auf weniger als eine halbe Stunde, rund die Hälfte auf bis zu einer, nochmals ein Fünftel bis zu 1½ Stunden. Wobei sowohl bei Schüler:innen als auch bei Eltern jeweils knapp mehr als 50 % die Hausübungsmenge für o.k. hielten; doch mehr als vier von zehn Kindern bzw. Jugendlichen diese als „zu viel“ einschätzen, während fast 13 % der Eltern „bitte mehr“ angaben.
Übrigens sind Eltern auch nicht die erste Anlaufstelle, wenn Schüler:innen Hilfe bei Hausübungen brauchen – Mütter zu 23,5, Väter zu 19 Prozent. An der Spitze der „Ratgeber:innen“ liegen Internet und da KI (Künstliche Intelligenz: 52,9%), aber schon bald gefolgt von Mitschüler:innen (44,6%) und Freund:innen (32,1%). Lehrer:innen wurden von 11 Prozente und Nachhilfe-Lehrer:innen von 7,7% genannt; Mehrfachnennungen war da möglich 😉
Wobei das Werkzeug zum ersten Ratgeber – Smartphone – allerdings auch als die größte Ablenkung angegeben wurde, interessanterweise von den Schüler:innen in einem deutlich höheren Ausmaß als von den Eltern. Letztere nannten nur zu rund einem Viertel Handys als (sehr) häufige Ablenkung ihrer Kinder, diese selbst räumen fast zur Hälfte ihren Geräten diese unerwünschte Funktion zu.
Die genannte Umfrage wollte neben Fragen rund um Hausübungen auch noch wissen „Was würdest du gerne in der Schule noch lernen, was derzeit nicht unterrichtet wird?“ Wobei dies als offene Frage – ohne mögliche Antworten gestellt wurde. Ergebnis: Kompetenzen fürs Leben (19 %), Finanzen (10,1%), Kochen / Backen / Ernährung (7,1%), Psychologie / Mentale Gesundheit (4,3%), Politik ebenso 4 Prozent wie Soziale Kompetenzen / Rhetorik / Selbstmanagement, Digitales /KI / Medienkompetenz (3,3%) sowie Wirtschaft (3,1%).
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