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Szenenfoto aus "Worte" im Dschungel Wien
Szenenfoto aus "Worte" im Dschungel Wien
25.05.2026

Zischen, blubbern, knacken…

Sprach- und Objektspiele rund um den Weg von Lauten zu Wörtern im Dschungel Wien.

Wie werden Töne, Klänge, Laute zu Worten? Damit spielen Sarah Zsivkovits und Jula Vandehof fast eine ¾ Stunde kurz in der Performance „Worte“ für ein Publikum ab rund 3 Jahren. Und passend dazu mit wenigen, aber eindrucksvollen Requisiten (Bühne: Flora Valentina Besenbäck, Birgit Kellner; Mitarbeit Bühne: Jan Hadler). Gleich zu Beginn kuscheln sie zwischen dicken gelblichen riesigen Schlangen. Oder sind es überdimensionale lange Nudeln. Denn später lassen sie das knackende Geräusch gebrochener – ungekochter – Spaghetti erklingen.

Wenn sie mit Trinkhalmen in gefüllte Becher blasen, erzeugen sie Blubbern – später lassen sie dabei auch fast endlos Schaumblasen daraus aufsteigen und weit über den Becherrand hinaus aufsteigen und wie in einem sanften „Wasserfall“ nach und nach übergehen.

Szenenfoto aus
Szenenfoto aus „Worte“ im Dschungel Wien

Schlangen, Würmer oder was?

Ungekochte Nudeln über einen Overhead-Projektor an eine der Wände „geworfen“ werden zu einem A – und Ausgangsbasis für Laut- und Wortspiele ebenso wie später ein aus den gelben (gekochten) Nudeln ein M. Dann wieder entpuppen sich die beiden gelben „Würste“ mit „Augen“ an den Enden doch als „Tiere“ – Schlangen? Oder Würmer? Oder…

Angelehnt an Spiele von Kindern mit Objekten, Klängen, Tönen, Geräuschen, die damit ganze (Geschichten-)Welten erschaffen bauen die beiden (Dramaturgische Begleitung: Julischka Stengele) auch Brücken zu sprachspielerischen Gedichten aus der Literatur Erwachsener – vom berühmten Sprachbastelbuch (Kollektiv mit u.a. Christine Nöstlinger, Renate Welsh, Käthe Recheis, Ernst A. Ekker) bis zu Ernst Jandls Gedichten oder der literarischen Komponente des Dadaismus. Und dient wiederum als Anregung, selber (wieder) verspielt(er) mit Dingen und Wörtern umzugehen.

Szenenfoto aus
Szenenfoto aus „Worte“ im Dschungel Wien

Lediglich der Beginn mit dem in alle Richtungen gerufenen deutlichen „Hallo“, das zunächst manche im Publikum zu einer Antwort herauszufordern scheint und ja schon ein eindeutiges Wort ist, wirkt doch inkonsequent. Und der Ankündigungstext hat dann auch nur bedingt mit dem Gezeigten zu tun: „Wie fühlt sich das Wort H-U-N-D im Mund an? Wie schwingt der B-A-U-M im Raum? Wie rollt ein R auf der Zunge? Und was antwortest du, wenn ich „jolifantobamblaofallibambla“ sage?“ Das alles kommt dann doch nicht vor.

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Weitere Szenenfotos aus „Worte“

INFOS: WAS? WER? WANN? WO?

Worte

Performance; ab 3 Jahren; 40 Minuten

Künstlerische Leitung: Sarah Zsivkovits
Stückentwicklung und Performance: Julia Vandehof, Sarah Zsivkovits
Musik-Coaching und Arrangements: Anna Schmid
Dramaturgische Begleitung: Julischka Stengele
Bühne: Flora Valentina Besenbäck, Birgit Kellner
Mitarbeit Bühne: Jan Hadler
Licht: Christopher Corsmann, Michael Zweimüller

Wann & wo?

Bis 27. Mai 2026
Dschungel Wien: 1070, MuseumsQuartier
Telefon: 01 522 07 20-20
dschungelwien –> worte