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KiJuKU-Interview mit "Lesekompetenz"-Gründerin Cantey Ergen
KiJuKU-Interview mit "Lesekompetenz"-Gründerin Cantey Ergen
16.10.2026

Alle Kinder sollten die Chance bekommen, gut lesen zu lernen

Interview mit der US-Unternehmerin mit Österreich-Bezug Cantey Ergen, die hier eine Firma gründete, die „Lesekompetenz“ betreibt.

Am Rande der symbolischen Geschenke-Übergabe an eine Schule, stellvertretend für die ganze neue Initiative, führte Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr… ein kurzes Interview mit der Gründerin.

KiJuKU: Wie und warum kamen Sie auf die Idee, diese Initiative zu gründen?
Cantey Ergen: Ich denke, lesen ist wirklich wichtig und das zu lernen, diese Chance sollten alle Kinder haben. Und die Schulen sollten dabei Unterstützung bekommen. Meine Familie kommt ursprünglich aus Österreich.

KiJuKU: Mussten vor den Nazis flüchten?
Cantey Ergen: Ja, und hat in den States ein neues Leben aufgebaut.

KiJuKU-Interview mit "Lesekompetenz"-Gründerin Cantey Ergen
KiJuKU-Interview mit „Lesekompetenz“-Gründerin Cantey Ergen

KiJuKU: War es dann schwierig, in das Land zurückzukommen, das die Familie vertreiben hat?
Cantey Ergen: Es war einfach. Wir lieben Österreich, wir lieben auch die USA. Wir sind sicher – da und dort. Und hier wollten wir Kindern helfen.

KiJuKU: Sie unterstützen, habe ich gehört, auch Projekte in einer Reihe von Ländern?
Cantey Ergen: Ja, wir tun dies auch in anderen Ländern, meistens dort wohin wir einen direkten Bezug dazu haben.
KiJuKU: Was ist Ihr Bezug zur Mongolei, wo Sie auch Projekte finanzieren?
Cantey Ergen: Dorthin hab ich keinen direkten Bezug, aber warum nicht!

KiJuKU: Weshalb entschieden Sie sich genau für ein Leseförderprogramm?
Cantey Ergen: Meine Leidenschaft ist Bildung und sind Kinder. Das habe ich schon in den USA rund um meine eigenen Kinder gemacht, also seit gut 35 / 36 Jahren und für die Wake Forest Universität in meinem Heimat-Bundesstaat Carolina. Ich denke, Bildung öffnet ins für die Welt.
Ich kann natürlich nicht alle Probleme dieser Welt lösen, aber ich kann Lehrerinnen und Lehrern ein bisschen unter die Arme greifen und jede auch noch so kleine Hilfe ist gut, finde ich.

KiJuKU-Interview mit "Lesekompetenz"-Gründerin Cantey Ergen
KiJuKU-Interview mit „Lesekompetenz“-Gründerin Cantey Ergen

KiJuKU: Wie kamen Sie genau auf diese Idee, wie sie nun verwirklicht wird und gerade eben in dieser Schule begonnen hat?
Cantey Ergen: Bei der Suche nach einem unterstützenswerten Projekt sind wir auf Karin (Ammerer, Autorin und seit März für LeseKompetenz tätig). Sie konnte ein spannendes Buch schreiben und Unterrichtsmaterialien dazu erarbeiten, das nun an Schulen – für einen Teil gratis, für andere sehr kostengünstig – weitergegeben wird. Verbindungen, Netzwerke sind einfach wichtig.

KiJuKU: Sie sind jetzt „nur“ in dieser Schule und fliegen dann gleich wieder zurück?
Cantey Ergen: Nein, ich bleibe mit meiner Familie einige Tage in Österreich, wir schauen uns einiges an – Freizeitprogramm.

KiJuKU: Danke für das Gespräch, und die Initiative.

kijuku_heinz

Hier unten geht’s zu einer Story über die Initiative „Lesekompetenz“