Spielerisches Eintauchen in die Welt vieler – europäischer – Sprachen bei einer der Kinderuni-Lehrveranstaltungen in der Wiener Wirtschaftsuniversität.
„Fryzjer / fryzjerka“, „kokki“, „futbalista / futbalistka“, „kelner“ oder „söngvari / söngkona“, „mekanik / mekanike“ lesen sich im Deutschen zwar ein bisschen merkwürdig, aber dass es sich um die berufe Friseur / Friseurin, Koch, Fußballer /-in, Kellner, Sänger / -in und Mechaniker /-in handeln dürfte, ist unschwer zu erkennen. Orangefarbene Kärtchen mit diesen und vielen weiteren Aufschriften in verschiedensten Sprachen wie hier Polnisch, Finnisch, Slowakisch, Estnisch, Isländisch und Albanisch sowie dazugehörige Zeichnungen bilden eine Art Memory-Spiel. Und das ist ein Teil der Kinderuni-Lehrveranstaltung „Hoppla, das verstehe ich ja sogar! – Auf Entdeckungsreise durch die Welt der Sprachen in Arbeit und Beruf“ an der Wiener Wirtschaftsuniversität.
Magdalena Zehetgruber und Cristiana Dondi, Sprachwissenschaftlerinnen vom Institut für Strategische Organisationskommunikation der Abteilung Wirtschaftskommunikation, heißen ihre Jungstudierenden schon mit einem Herz aus Willkommen in vielen Sprachen und einigen Schriften – lateinisch, kyrillisch, griechisch… „welcome“, „välkomna“, „bienvenida“, „dobrodošli“ … Beim Wandern durch den Lehrsaal begrüßen einander zunächst alle auf Deutsch und dann noch auf anderen Sprachen.
Begrüßungen werden an der digitalen Tafel dann zu Sprachfamilien zusammengeschoben, wobei einer der Kinderuni-Studierenden einerseits einen wunderbaren Versprecher kreierte – aus romanischen Sprachen wurden so romantische Sprachen. Zum anderen merkte er an, dass hier alles auf europäische Sprachen verengt sei. Mehrsprachige (Bilder-)Bücher und Arbeitsblätter unter anderem mit Einblicken in unterschiedliche Zählsysteme verschiedener Sprachen warteten neben den schon erwähnten Bild-Text-Kärtchen als Memory-Variante als spielerische Einstiege in Multilingualität auf die Jungstudent:innen.
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