Impressionen vom fünften und letzten Tag der Kinderstadt Wienopolis 2026 im Wiener Rathaus.
Auf ziemlich großen, handgemalten Plakaten im Arkadenhof des Wiener Rathauses wurden die jungen Bürger:innen in ihrer Kinderstadt Wienopolis an mehreren Stellen durch Fragen erinnert, nicht aufs (Wasser) trinken zu vergessen. Wie KiJuKU gestern berichtete, hatte eine Umfrage ergeben, dass viele offenbar so tief ins Planspiel versunken waren, dass sie wenig bis nichts getrunken hatten.
Auch am fünften und damit letzten Tag der von und mit Kindern regierten Stadt warteten die ersten in der Früh schon mehr als eine Stunde vor Beginn vor dem Rathauseingang. Wieder knallvoll die kleine große Stadt mit ihren Dutzenden Stationen – viel Bewegung im Arkadenhof unter anderem bei Rad- bzw. Scooter-Verkehrsgarten, dem Smoothie-Rad – treten, um einen Mixer mit Früchten in Gang zu setzen, Geschicklichkeits-Parcours…, viel Spiel – mit Spielebox und Jugendzentren, kreatives Austoben, Ver- und Einkaufen, Geld (Holli Cent) verdienen und ausgeben, Medien gestalten – TV, sowohl mit großer Kamera als auch mit Tablets und natürlich auch Tageszeitung produzieren (mit Kinder I Jugend I Kultur I Und mehr…)
Auch heuer waren die Wiener Linien, die seit wenigen Jahren mit dabei sind, wieder mit Lehrlingen und handfesten metallenen fast Ungetümen aus der Praxis vor Ort. In dieser Station konnten Wienopolis-Bürger:innen mit Schraubendrehen Schrauben lockern und wieder fest anziehen. Mit einem kräftigen Akku-Dreher Muttern von einem Autoreifen entfernen, den Reifen von der Achse abnehmen und danach wieder montieren – das sogar als Bewerb. Und nicht zuletzt hatten die Lehrlinge auch U-Bahn bzw. Straßenbahngleise in ihrer Station verlegt, wo es ebenfalls galt, Muttern und Schrauben zu lockern und wieder fest anzuziehen – und nebenbei das physikalische Gesetzmit langen Hebeln im wahrsten Sinn des Wortes zu be-greifen – siehe auch Fotos und Videos mit Sofiia und Lena, die KiJuKU.at mit der Kamera bei ihren Einsätzen begleiten durfte.
Die beiden fanden’s, wie sie danach dem Reporter kurz anvertrauten, „nicht so anstrengend. Mit Metall machen wir öfter was, auch in der Schule“, allerdings nicht mit so großen Dingen. Immerhin haben sie hier auf einem Metall-Gestänge unterschiedliche Schrauben entfernt, um zwei U-Bahn-Kupplungen zusammenzuschieben bis diese selber einrasten und nicht mehr auseinander zu ziehen waren.
Am letzten Tag wurde natürlich auch gewählt – diese Regierung ist dann immer ein Jahr lang im Amt – bis zur ersten Wahl bei Wienopolis 2027 – vom 16. bis 20. August des kommenden Jahres. Zum dritten Mal hintereinander wurde Mira Bürgermeisterin.
Und wie – seit dem Vorjahr – endete die Kinderstadt mit einer Party im Hof vor der Bühne – mit Holli, Seifenblasen, Musik und Tanz…
Aus so geht’s zur Freitags-Kinderstadt-Zeitung
https://issuu.com/heinzkiku/docs/sammelausgabe_aller_kinderstadtzeitungen_wienopoli
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