KiJuKU-Lokal-Augenschein in einem der Kinderuni Kunst-Workshops, wo Jung-Studierende für sie Typisches zu diesem Kontinent basteln und per Stop-Motion-Technik in Filme bringen.
Demokratie, Sehenswürdigkeiten, Kontinent, EU, Sprachen, Flaggen, dicht bewohnt, Geschichte, gegenseitige Inspiration, verschiedene Religionen, Sport, viele berühmte Persönlichkeiten, unterschiedliche Landschaften, verschiedene Kulturen und Architekturen, Währungen, Urlaube, Wetterzonen … – erst fast zaghaft tröpfelnd, nach und nach mehr davon nennen Carla, Daniel, Rosa und Veronika das ihnen zu Europa einfällt.
Sie sind Studierende der Kinderuni Kunst im Workshop „Europa Bild für Bild“. Jasser, schreibt die Begriffe auf ein großes weißes Blatt auf dem Flip Chart. Und Kati, die Leiterin dieses Kurses, präsentiert die vielfältigen Materialien – von stiften, bunten Papieren, Spielfiguren, Stickern, Holzstäbchen und noch viel mehr, an dem sich die Jung-Student:innen (12-14) bedienen können, um ihre eigenen bildhaften Gedanken zu Europa in bewegten Bildern umzusetzen – als „Trickfilm“ in Stop-Motion-Technik: Bild aufnehmen, verändern, nächstes Bild und so weiter und die anschließend zu einem Film zusammen-montieren.
Rosa und Carla, die sich gleich nebeneinandergesetzt haben, entscheiden sich für eine gemeinsame filmische Reise durch die Schweiz, Schweden, Griechenland und Deutschlands Elbsandsteingebirges. Und zeigen damit schon mit ihrer ersten Station, dass Europa mehr ist als die EU, der Zusammenschluss von 27 Ländern in der Europäischen Union, Europa 46 bzw. 47, wenn der – von nicht allen Staaten anerkannte – Kosovo dazugezählt wird; wobei von einigen der Länder der Großteil zu Asien gehört (Türkei, Kasachstan, Russland).
Charakteristika typischer Landschaften gestalten sie in aufwendig gestalteten Kulissen. Diese platzieren sie auf einem am Boden aufgestellten Karton, dessen Rückwand sie an einen der Heizkörper in einer Außenstelle der Uni für Angewandte Kunst am Wiener Salzgries anlehnen. Auf Knien, teils fast liegend nehmen sie nun Bild für Bild mit ihrem Smartphone auf.
Daniel setzt Sport in Bilder um. Zunächst bastelt er aus zwei Holzstaberln und einem ausgeschnittenen Papierstreifen mit dem englischen Wort Finish (übersetzt fertigstellen / beenden) das Ziel eines Wettrennens zu markieren. Danach kommt eine papierene Laufbahn und bunte Spielfiguren stellen die Läufer:innen dar. Bild, Maxerl bewegen, Bild, nächste kleine Vorwärtsbewegung einer der Figuren. Bild und so weiter.
Veronika lässt ein buntes Auto, das sie erst zeichnet und dann ausschneidet, auf einem Blatt Papier durch verschiedene europäische Städte fahren, die sie jeweils mit bekannten Wahrzeichen, die sie ebenfalls zeichnet und auflegt bzw. aufklebt. Erste Station Paris mit dem Eiffelturm. Für Wien denkt sie an Riesenrad…
Wien und Niederösterreich
Bis 17. Juli 2026
kinderunikunst.at
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