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Bild-Montage aus den Fotos des Siegertrios in der Kategorie bestes Wirtschafts- und Innovationsprojekt sowie des Teams mit dem besten Sozialprojekt - sowie eine der Merkur-Statuen
Bild-Montage aus den Fotos des Siegertrios in der Kategorie bestes Wirtschafts- und Innovationsprojekt sowie des Teams mit dem besten Sozialprojekt - sowie eine der Merkur-Statuen
26.05.2026

Ökonomische Fußballanalyse und singender, klingender, tanzender Sternmarsch

Merkur-Statuen für die Besten der Besten der privaten Handelsschulen und -akademien VBS (Vienna Business School); Teil 2: Top-Projekt-Teams.

Die besten der besten Einzel-Schüler:innen  der privaten Handelsakademien und -schulen des Fonds der Wiener Kaufmannschaft, seit „ewig“ international gekennzeichnet als Vienna Business School (VBS) wurden in Teil 1 vorgestellt. Hier folgen ihre Kolleg:innen, die in Teams mit ihren Projekten die Trophäen gewonnen haben. Die sechs Schulstandorte (fünf in Wien, einer in Mödling / Niederösterreich) nominieren jeweils ihre Top-Projekte und – der Jury zufolge – waren die Preisträger:innen immer um noch ein Quentchen besser die jeweils fünf anderen ebenfalls Spitzenarbeiten.

Erstmals: Ehrenamt als Wirtschaftsfaktor

Obwohl im Maturajahr gehört Clemens Doschek zum Kader des Herrenfußballteams von FC Kapellerfeld. Ihn aber auch seine beiden Klassenkollegen Tobias Ehlmaier und Johannes Umdasch aus der VBS Schönborngasse interessieren nicht nur Matches. „Fußball als Wirtschaftsfaktor“ machten sie zum Inhalt ihres Diplomprojektes, analysierten makro- und mikroökonomische Faktoren sowie marketingmäßige Gesichtspunkte; letztere samt Beobachtung von Social-Media-Aktivitäten von Vereinen.

Als Gründe für „Prämierungswürdigkeit“ wurde unter anderem angeführt: „… zeigt den messbaren wirtschaftlichen Mehrwert des Fußballs für die österreichische Volkswirtschaft – von Wertschöpfung und Beschäftigung bis hin zu Steuereffekten und regionalen Konjunkturimpulsen.
Durch empirische Marktforschungsmethoden wird der Transfermarkt als besonderer Preismechanismus untersucht, der neue Marktmodelle mit flexibler Vertragsgestaltung sichtbar macht.

Erstmals wird zudem das Ehrenamt als tragende Säule des gesamten „Systems Fußball“ dargestellt. Die interdisziplinäre Verknüpfung von Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Marketing und Finanzwirtschaft wird durch Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ergänzt und liefert neue, praxisnahe Erkenntnisse…“

Dafür gab’s dann den Merkur für das beste wirtschaftliche und innovative Projekt aus den Händen von Christian Mattasits, Geschäftsführer der Finanzfuchs-Gruppe.

Sozialprojekte

Seit Merkur-Statuen verliehen werden – 2026 war dies zum 29. Mal der Fall – gab es bei den Projektkategorien immer wieder Änderungen, aber eine blieb immer – für Schulen mit wirtschaftlichem Ausbildungsschwerpunkt gar nicht so selbstverständlich: Projekte, in denen sich Schüler:innen konkret sozial engagieren, genannt Best Ethical & Social Project“; wobei einer der Standorte, die HAK i, Akademiestraße auch schon seit zwei Jahrzehnten eigene schulinterne Amicus-Awards vergibt nachdem mittlerweile längst in allen Klassen jedes Jahr das eine oder andere Projekt dieser Art durchgeführt wird – Berichte unten am Ende des Beitrages verlinkt.

„Gelebte Vielfalt“

Den meisten Anklang in der Jury fand der „Tag der Vielfalt“ der VBS Augartenstraße. Gegen Ende des vergangenen Schuljahres organisierten viiiiiele Schüler:innen diesen inklusiven, spielerischen, gemeinsamen Tag für Kinder und Jugendliche aus Bildungseinrichtungen der eigenen Schulumgebung, des Bildungsgrätzels. Auf der eigenen Schule wurde eine Regenbogenfahne gehisst – DAS Symbol für Vielfalt und Toleranz. Anschließend konnten rund vier Dutzend Mittelschüler:innen sich aus dem Escape-Room „wirtschaftliches Rechnen“ – ein früheres prämiertes Projekt – rausspielen. Schließlich zogen rund 500 junge Menschen – von Kindergartenkindern bis zu Gymnasiast:innen – singend und tanzend in einem Sternmarsch zum Karmelitermarkt. Dort erwarteten sie Performances, Aufführungen eine Kunstausstellung von Schüler:innen aus der VBS sowie eine Podiumsdiskussion „Gelebte Vielfalt in der Bildung“, moderiert von Ariadna Moldoveanu aus der 4BK, die im Vorjahr gemeinsam mit Simav Abbas, Michelle Izchak, Lina Qehaja und Nilram Taheri mit dem Projekt „SheShield“ zur frühen Sensibilisierung gegen „häusliche Gewalt“ für den Merkur nominiert war.

„Gerade heute nicht selbstverständlich“

Heuer war sie im Team der Presiträger:innen und durfte mit ihren federführenden Mit-Organisator:innen di Statue von der Laudatorin, Dr. Elisabeth Wagner (Lehrtherapeutin und Leadership-Expertin) in Empfang nehmen. Sie würdigte u.a.: „Besonders hervorheben möchte ich, dass die Schüler:innen dieses Projekt aktiv mitgestaltet haben. Sie zeigen damit nicht nur Organisationstalent, sondern vor allem ein starkes Bewusstsein dafür, wie wichtig ein respektvolles und inklusives Miteinander ist. Solche Initiativen sind von großer Bedeutung – gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht selbstverständlich ist…“

kijuku_heinz

Wird fortgesetzt mit den weiteren Merkur-Preisträger:innen