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Vertreter:innen der siegreichen Projektgruppen mit den Amicus-Statuen
Vertreter:innen der siegreichen Projektgruppen mit den Amicus-Statuen
03.05.2026

Preisträger:innen unter Vielfach-Gewinner:innen

Jury und Publikum vergaben vier Amicus-Statuen für die – ihrer Meinung nach – besten der 15 sozialen Projekte beim 23. „Freundschafts“-Preis in der VBS I, der privaten Handelsakademie und -schule in Wien-Innere Stadt; 4. und letzter Teil der Berichte. Mehr als 100 Fotos, zwei Videos.

Gewinner:innen gibt es viele – alle rund 400 Schüler:innen, die sich in den 15 sozialen Projekten engagierten, die für den Amicus-Award 2026 eingereicht hatten – Berichte über alle Projekte in drei Teilen auf KiJuKU.at – unten verlinkt. Und noch viel mehr haben jene Menschen(gruppen) im In- und Ausland gewonnen, denen die jeweiligen Projekte zugutegekommen sind.

Die Schüler:innen bauten ihr eigenes Profitieren meist auch in ihre Präsentationen ein: Stärkerer Zusammenhalt in den Klassen oder Gruppen, Projektmanagement-Erfahrungen, Erkenntnisgewinn über Menschen in anderen sozialen Umständen, Nächstenliebe, Miteinander – Füreinander (Motto 2026), auch kleine Hilfen können großes bewirken, jede/r kann was tun…

Zwei Preise für Haus der Hoffnung

Und dennoch braucht es bei einem Bewerb auch Preisträger:innen. Dafür organisiert der Amicus-Award jährlich, teils wechselnde, Jurys. Die Juror:innen vergeben drei – gleichwertige Preise. Und die vierte Amicus-Statue geht immer an ein Projekt, für das in der Pause die Anwesenden abstimmen, den Publikums-Preis.

Letzterer ging in diesem Jahr an ein Projekt, das auch von der Jury auserkoren worden war – und so konnten sich die Beteiligten an Casa de Esperanza (Haus der Hoffnung) über zwei Amicus-Statuen freuen.

Die Jugendlichen der 1EK (Handelsakademie) hatten Familie Luci Garcia in der peruanischen Hauptstadt, deren Haus in Lima (Peru) abgebrannt war zu Geld für Baumaterialien für eine neue Unterkunft verholfen.

Aufbau-Lehrgang mit doppelter Bedeutung

Einen weiteren Amicus (lateinisch für Freund) vergaben die Juror:innen an „Rolling Chance“ von Schüler:nnen aus dritten Handelsschulklassen sowie dreier Aufbaulehrgänge. Damit bekam der Begriff Aufbaulehrgang noch eine tiefere Bedeutung, so ein Jury-Mitglied. Denn mit dem Geld, das diese Jugendlichen aufstellten, unterstützten sie für fünf Familien im Senegal Esel und Wagen als Hilfe zur Selbsthilfe über die Initiative „Grenzenlose Leprahilfe“, die vor Ort hilft.

„Die Tiere und Wagen ermöglichen jeder Familie wichtige Transport- und Arbeitsleistungen im Alltag, die mit Geld oder mit Naturalien bezahlt werden können. Auf diese Weise entsteht für sie eine nachhaltige Einkommensquelle, die langfristige Stabilität und Selbstständigkeit fördert.“

Gegen Erschöpfung

Die dritte von der Jury vergebene Statue konnten Schüler:innen der 4A, gemeinsam mit Kolleg:innen der 2B, in Empfang nehmen – für „Running Business – Schritte für stille Kämpfer*innen“. Mit ihrem Spendenlauf unterstützten die Jugendlichen die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom – chronisches Erschöpfungssyndrom: Schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Beeinträchtigung führt, und nach der Covid-Pandemie stark gehäuft auftrat und -tritt, aber noch immer zu wenig erforscht ist; übrigens ist am 12. Mai internationaler ME /CFS-Tag).

kijuku_heinz

Aufgeteilt auf drei Beiträge hier unten, sind alle 15 Projekte porträtiert

Weitere Fotos rund um Amicus-Awards 2026 und danach Videos

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